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Jahreshauptversammlung: Beiträge erhöht und Bierfrage geklärt

Bei der Jahreshauptversammlung hatte das schlanke Helle acht Stimmen mehr als das Gebraute im bauchigen Glas. Nachdem die Bierfrage geklärt war, erhöhten die Bürgerschützen ihre Mitgliedsbeiträge von 60 auf 100 Euro.

Ab diesem Jahr wird es für die Grevenbroicher Schützen im Festzelt Kölsch statt Pils geben. Zudem wird der Jahresbeitrag im Bürgerschützenverein deutlich angehoben. Beides entschied die Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 31.1.2020 im Rittersaal des Alten Schlosses.
Die Antwort auf die Bier-Frage fällt schwer, in der brautechnischen Mitte zwischen Köln und Düsseldorf. Und obendrein gibt da noch die eingeschworenen Pils-Trinker. Die Schützen des BSV Grevenbroich beschäftigen sich schon seit längerem mit der Frage, welches Bier im Festzelt ausgeschenkt werden soll. Bislang hatte man die Wahl zwischen Altbier und Pils. Dies wird sich nun jedoch ändern.

Es war eine knappe Entscheidung. Der Präsident gewährte den Schützen zunächst eine Minute Zeit, um nochmal gut über Hopfen und Malz nachzudenken. Dann gaben die BSV-Mitglieder ihre Stimmen per Handzeichen ab. Mit einer Mehrheit von lediglich acht Stimmen konnte das Kölsch die Abstimmung für sich entscheiden. Für Pils-Freunde eine Niederlage, jedoch war der Trend hin zum Kölsch schon länger zu erkennen. „Wir haben bereits seit einiger Zeit immer wieder Rückmeldungen bekommen, dass viele Schützen gerne Kölsch statt Pils trinken würden“, sagt Vereinspräsident Detlef Bley. Man habe bereits Kontakt zu einer bekannten Kölsch-Brauerei aufgenommen. „Wir würden das neue Bier zu den gleichen Konditionen bekommen wie zuvor das Pils“, betont Bley. Somit wird im Festzelt neben dem klassischen Altbier nun Kölsch ausgeschenkt.

Abstimmung 2020

Die Mitglieder des BSV stimmen über die Bierfrage ab.

Zuvor wurde für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen stellvertretenden Schatzmeister Uwe Kipry ein Nachfolger gewählt. Hier votierte die versammlung einstimmig für Daniel Tockhorn vom Jägerzug „Sankt Bernardus“.

Natürlich wird auf einer Jahreshauptversammlung auch die Finanzlage des Vereins besprochen. Momentan profitiere der BSV noch von Steuerrückzahlungen aus den vergangenen Jahren. Doch auf diese Gelder könne in Zukunft nicht mehr gebaut werden. Auch seien keine steigenden Einnahmen aus Spenden und Eintrittspreisen zu erwarten. „Langfristig würde es den BSV in die Insolvenz führen“, warnt Schatzmeister Michael Fräßdorf. Deshalb waren sich die Schützen einig: Eine Erhöhung des Jahresbeitrages ist notwendig. Der Vorschlag einer vom Vorstand gebildeten „Taskforce“ sah eine Erhöhung für Aktive Mitglieder von 60 auf 90 Euro vor, für junge Schützen in Studium oder Ausbildung bleibt es bei den 60, für passive Mitglieder erhöht sich der Betrag von 35 auf 60 Euro und Edelknaben zahlen nun 10 statt 5 Euro im Jahr.

Anstatt sich jedoch darüber zu beklagen, setzte der Jägerzug „Sankt Bernardus“ noch einen drauf und schlug vor, den Beitrag für Aktive Schützen gleich auf Hundert Euro jährlich zu erhöhen, um so die Attraktivität des Schützenfestes nachhaltig steigern zu können. Bei der anschließenden Abstimmung zeichnete sich dann ein klares Bild ab. Fast alle anwesenden BSV-Mitglieder stimmten für eine Beitragserhöhung von 60 auf Hundert Euro. Der Vorschlag bekam nur 14 Gegenstimmen.

Wie wichtig die Mehreinnahmen für den Verein sind, weiß Peter Eysen, der Pressesprecher des BSV. „Die Kosten für die Musik und die Sicherheit beim Schützenfest werden immer größer. Der Verein hat zwar stets gut gewirtschaftet, aber die steigenden Aufwendungen wären bei gleichbleibenden Beiträgen nicht mehr zu decken“, erklärt der Grevenbroicher. Auch für das 175-jährige Jubiläum im Jahr 2024 können die Schützen nun größere Rücklagen bilden. Bei der Jubiläums-Feier wird es dann wohl Kölsch geben.

Mit Material von ngz-online.de / Niklas Brose, Fotos: Jutta Wosnitza

Klabautermänner schmücken den Weihnachtsbaum

In jahrzehntelanger Tradition erleben die Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in ihrer Stadt. Im Herzen der Fußgängerzone, zu Füßen der Kirche St. Peter und Paul, verbreitet die stimmungsvoll geschmückte Budenstadt weihnachtliche Atmosphäre. Doch was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne einen eigenen Baum?

Schüler und Kindergartenkinder basteln den Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Schüler und Kindergartenkinder basteln den Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Seit nunmehr dreizehn Jahren ist es fester Bestandteil des Ablaufs, dass der Marinezug „Klabautermann“ den großen Weihnachtsbaum auf dem Weihnachtsmarkt in Grevenbroich Stadtmitte schmückt.

Doch damit nicht genug – es werden darüber hinaus mehr als einhundert Pakete von den Kindergärten St. Peter und Paul, Sonnenland und Hartmannweg und der Grundschule St. Martin gepackt und dann von der WGV mit dem Steiger am festlich beleuchteten Baum aufgehangen.

Für alle Kinder gibt es einen Weckmann und heißen Kakao. Natürlich sind auch alle Edelknaben des BSV eingeladen. Der Weihnachtsbaum wird am Mittwoch, den 27.11.2019 um 15 Uhr festlich geschmückt.

Marco I. und Andrea Borgwardt regieren Grevenbroich

Zum letzten Höhepunkt des Grevenbroicher Schützenfestes hatte Dieter Minkenberg noch einmal einen großen Auftritt. Mit emotionalen Worten verabschiedete er sich vom Regiment und seinem hohen Amt. So wie der Bürgerschützenverein den scheidenden König ins Herz geschlossen hatte, bejubelte er im Anschluss das neue Königspaar Marco und Andrea Borgwardt vom Grenadierzug „Erftgrafen“.

„Ein Königsjahr geht schneller vorbei als ein normales Jahr“, meinte der Präsident des Bürgerschützenvereins, Detlef Bley, in seiner Ansprache. Er habe Dieter Minkenberg als „tollen und sympathischen Kerl“ erlebt, der den BSV mit großem Spaß repräsentiert habe. Sein Entschluss, den Weg ohne eine Königin zu gehen, sei „bewusst und mutig“ und für den BSV neu gewesen. Die reizenden Hofdamen hätten jedoch die fehlende Königin wettgemacht. In guter Erinnerung blieb auch Minkenbergs Mutter Erika, die am Sonntag mit ihrem Sohn die Parade abgenommen hatte.

„Ich hatte ein schönes Jahr, in dem ich überall herzlich aufgenommen wurde“, erzählte der scheidende König. Vereine seien ein „Garant für Kameradschaft und Geselligkeit“, die habe er in den vergangenen zwölf Monaten erlebt. Besonders dankte Minkenberg seinem Grenadierzug „Erftschwalben“, dem Adjutantenpaar Manu und Barthel Velder und bestellte abschließend gerührt die Grüße seiner Mutter. Zur Musik von „Time to say Goodbye“ erhielt Dieter Minkenberg lang anhaltenden Applaus von den Schützen und den vielen Gästen.

Das Königssilber wechselte anschließend zu Marco und Andrea Borgwardt von den „Erftgrafen“, die 1896 als Karnevalsgesellschaft gegründet wurden, um exakt 20.57 Uhr war es so weit. Marco Borgwardt wurde in Grevenbroich geboren, ist 48 Jahre alt und arbeitet für die Deutsche Bahn Cargo. Seine Frau Andrea erblickte in Köln das Licht der Welt und lernte in ihrer Ausbildung zur Speditionskauffrau in Neuss ihren späteren Ehemann kennen. Heute arbeitet sie bei der Katholischen Kirche in Köln. Die gemeinsamen Hobbys des Ehepaares sind Wandern und Reisen. Sie beide werden als 72. Regentenpaar der Nachkriegszeit in die BSV-Geschichte eingehen.

Die Töchter Rebecca und Viktoria standen als Hofdamen in bezaubernden hellgrauen Kleidern neben ihren Eltern, als diese das Königssilber und die Königinnenbrosche erhielten und anschließend den Treueschwur ablegten. Als Adjutantenpaar fungiert der Bruder des Königs, Dirk, mit seiner Ehefrau Melanie. Nach der Krönung regnete es reichlich Goldflitter auf der Bühne und die Gäste erhoben sich von ihren Stühlen, um Marco und Andrea Borgwardt mit ihren „Erftgrafen“ hochleben zu lassen.

Mit Material von ngz-online.de | Foto: J. Wosnitza

Marco und Andrea Borgwardt sind neues Kronprinzenpaar

Nach 35 Schüssen, blauem Konfettiregen und 21 lauten Böllern ist es amtlich: Marco Borgwardt ist neuer Kronprinz des Bürgerschützenvereins Grevenbroich. Er setzte sich gegen seine Mitstreiter Norbert Clever und Dirk Borgwardt durch. Zuvor schoss Nico Gallus im 15. Durchgang den Vogel ab und ist der zweite amtierende Jung-König.

Das neue Kronprinzenpaar 2019: Marco und Andrea Borgwardt vom Grenadierzug „Erftgrafen“.

Mit Marco Borgwardt und seiner Frau Andrea gewinnt der BSV ein Königspaar, das das Brauchtum im Blut hat – er als gebürtiger Grevenbroicher, der an der Graf-Kessel-Straße mit Blick auf den Kirmesplatz aufgewachsen ist, sie als gebürtige Kölnerin. In seiner 32-jährigen Schützen-Karriere hat sich der Kronprinz stets verdient gemacht: Zunächst als Schriftführer, als Fahnenschwenker, auch bei befreundeten Vereinen in Elsen, und seit 1995 als Vorsitzender der „Erftgrafen“, deren Zugkönig er bereits dreimal war. Das Kronprinzenpaar hat zwei Töchter, Rebecca und Victoria, die nun als Hofdamen ihren Auftritt haben.

Neben dem Schützen- und Familienleben schlägt das Herz des Kronprinzen für den Fußball. Als Vollblutfan von Borussia Mönchengladbach feiert und leidet er seit jeher mit der Fohlenelf. Zu seinen weiteren Hobbys zählen Wandern und gemütliche Stunden mit seiner Ehefrau bei einem Glas Wein.

Marco Borgwardt ist der erste Schützenkönig aus den Reihen des 83 Jahre alten Grenadierzuges „Erftgrafen“. „Ich freue mich riesig, gemeinsam mit Andrea“, sagt der Kronprinz, nach dem Jubel noch völlig außer Atem. „Das werden sehr spannende Momente für uns. Das zu erleben, ist ein besonderer Moment für mich.“ Bei der Wahl des Adjudantenpaares mussten beide nicht lange überlegen. Marco Borgwardts Bruder Dirk und seine Frau Melanie brennen genauso für das Schützenleben wie das Kronprinzenpaar selbst. Sorge, die Anforderungen nicht erfüllen zu können, hat der Kronprinz nicht: „Mit einer starken Zuggemeinschaft im Rücken kann uns nichts passieren.“

Jung-Jönig 2019/2020: Nico Gallus vom Jägerzug „Löstige Jonge“.

Der Wettbewerb um den Königsvogel war der Höhepunkt einer Reihe von Schießwettbewerben an jenem Mai-Samstag. So traten beim Wettkampf um die Würde des Jung-Königs stolze 16 Bewerber an, von denen schließlich Nico Gallus aus dem Jägerzug „Löstige Jonge“ im 15. Schuss als Sieger hervorging. Er beerbt Julian Flintz, der die „kleine“ Königswürde als erster erringen konnte.

Beim Pfänderschießen waren die Schützen Norbert Giesen, Jägerzug „Diana“ (Kopf), Michael Höning, Grenadierzug „Erftgrafen“ (linker Flügel), Stefan Knop, Jägerzug „Scheibenschützen“ (rechter Flügel) und Michael Nover, Grenadierzug „Erftgrafen“ (Schweif) erfolgreich.

Mit Material von NGZ-Online, Fotos: J. Wosnitza

BSV Grevenbroich trauert um Rosemarie Pesch

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Rosemarie „Rosi“ Pesch, Schützenkönigin 1991/92, bekannt.

Schützenkönig 1991-1992: Hans V. Pesch und Königin Rosemarie

Rosemarie Pesch war an der Seite ihres Mannes Hans Pesch (†) Mitglied im Jägerzug „Mer dörfe“. Höhepunkt im Vereinsleben war das gemeinsame Königsjahr 1991/1992, in dem sie als Schützenkönigin an der Seite von Hans V. Pesch unseren Verein auch über seine Grenzen hinaus repräsentierte.

Die gebürtige Grevenbroicherin verstarb am Freitag, dem 17.5.2019 im Alter von 79 Jahren. Mit Rosi Pesch verlieren der BSV Grevenbroich und der Königskreis des BSV eine liebenswerte und von allen geschätzte Persönlichkeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren zwei erwachsenen Söhnen sowie den Familien. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Ehrengäste beim Frühlingsempfang 2019.

Frühlingsempfang: Schützen stimmten sich auf Fest-Saison ein

Vor kurzem hatte er noch die hohe Aufgabe des Prinzenführers im Kölner Karneval. Nun ist Rüdiger Schlott sozusagen befördert worden: Im Bürgerschützenverein Grevenbroich ist der 54-Jährige ab sofort für die Betreuung der Königspaare zuständig.

Diese nicht unwichtige Personalie teilte Präsident Detlef Bley am Rande des Frühlings-Empfangs des BSV mit. Sozusagen in der Halbzeit bis zum nächsten Schützenfest luden die Schützen aus dem Stadtzentrum am Freitagabend in ihr „Wohnzimmer“ im Alten Schloss ein. Mitglieder und viele Freunde aus benachbarten Vereinen trafen dort zusammen, um sich gemeinsam auf das im Mai wieder beginnende Sommerbrauchtum einzustimmen. „Mal in Ruhe ein Glas Bier trinken“, war das Motto, das Detlef Bley ausgegeben hatte. Und so wurde auf ein „offizielles“ Programm komplett verzichtet.

Keine Nachwuchssorgen: Ein weiterer Zug ist in Gründung und wird sich bald der Öffentlichkeit präsentieren.

Keine Nachwuchssorgen: Ein weiterer Zug ist in Gründung und wird sich bald der Öffentlichkeit präsentieren.

Nichtsdestotrotz macht sich der Bürgerschützenverein derzeit Gedanken darüber, wie er seine Veranstaltungen für die Mitglieder interessanter gestalten kann. Damit ist nicht das Schützenfest gemeint, sondern vielmehr Termine wie das in Kürze anstehende Pokalschießen, das einmal mehr von den Scheibenschützen organisiert wird. Eine Veränderung: Preise gibt es jetzt schon ab dem achten Platz. Und: Schatzmeister Michael Fräßdorf hat einen Orden für den besten Schützen unter 27 Jahren gestiftet. „Zudem überlegen wir, ob aus dieser Nachmittags- künftig eine Abendveranstaltung werden soll“, sagt Bley.

Am Vogelschuss soll nichts geändert werden, ebenso wenig an der Jubilarehrung, die im Rahmen des Schießens stattfindet. „Gut möglich, dass wir in Zukunft hochkarätige Jubilare separat im Alten Schloss ehren werden, um einen würdigen Rahmen zu bieten“, sagt Präsident Bley. Die Überlegungen hierzu seien noch nicht abgeschlossen. Beim Schützenbiwak im August soll es zu einigen Neuerungen kommen, die der Förderverein geplant hat.

Keine Sorgen macht man sich indes um die Zukunft des Schützennachwuchses: So konnten die Jugendbetreuer Ulrich Herlitz und Axel Holzhausen verkünden, dass sich in Kürze ein Zug aus den Reihen der in den BSV-Edelknaben beheimateten Jugendschützen gründen wird und wahrscheinlich im Rahmen des Vogelschusses offiziell vorgestellt werden kann.

Schon jetzt steigen die Bürgerschützen in die Planungen für die Feierlichkeiten zum 175-jährigen Bestehen ein, das in fünf Jahren ansteht. „Ein Arbeitskreis ist bereits gebildet worden“, signalisiert Bley. Zudem gelte es sich, mit Nachbarvereinen gut abzustimmen, denn 2024 werden andere große Vereine ebenfalls ihr Jubiläum feiern: Wevelinghoven, Orken und Elsen.

Mit Material von NGZ-Online.de | Fotos: J. Wosnitza

BSV-Majestät Dieter II. Minkenberg

Dieter Minkenberg ist neue BSV-Majestät

Sentimentalität und Freude gehörten zur Krönungsfeier, die am Dienstag Abend noch einmal viele Schützen und Gäste in das Grevenbroicher Festzelt lockte. Dort winkten Detlef Bley und Monika Wagner ein letztes Mal als Königspaar den Aktiven des Bürgerschützenvereins zu.

Die Band „The Realtones“ spielte „Time to say Goodbye“, als Vizepräsident Victor Göbbels die beiden verabschiedete. Er dankte insbesondere der scheidenden Regentin, dass diese „trotz Krankheit ihrer Pflichten als Königin nachgekommen ist“.

Die zurückliegenden Tage seien bestens verlaufen, resümierte der Vizepräsident, der das Grevenbroicher Schützenfest auch als ein „Fest der Freundschaftspflege“ bezeichnete. Der neue Zugablauf sei gelungen, das sei auch ein Verdienst des neuen Oberst Stefan Sürth, der einen „guten Job“ gemacht habe. Detlef Bley dankte dem Adjutantenpaar Uli und Uschi Gerhard für die Hilfe, seinen Schwiegereltern Klaus und Maria Dircks und dem Zug „Feucht-Fröhlich“ für die Unterstützung während des Königsjahres. Zu seiner Monika sagte er: „Du bist die Königin meines Herzens.“

Dann war die Zeit für Dieter Minkenberg gekommen, der als erster König ohne Königin in die BSV-Geschichte eingehen wird. Der neue Regent stammt aus den Reihen des Grenadierzuges „Erftschwalben“, die nun als kleinste Gemeinschaft im Regiment den „großen König“ stellt.  Als Adjutantenpaar stehen Minkenberg zwei erfahrene Grevenbroicher zur Seite: Barthel und Manuela Velder, die 2013/14 selbst als Königspaar im Mittelpunkt des Grevenbroicher Schützenfestes standen. Manuela Velder stand denn auch prompt als Partnerin parat, als der neue König zum Ehrentanz gebeten wurde. Und den legte er gekonnt aufs Parkett.

Eine Überraschung gab es noch für Victor Göbbels: Bürgermeister Klaus Krützen überreichte dem Vizepräsidenten den Stadtschützenorden. Damit wurde Göbbels’ Einsatz rund um die Pflanz-Aktion „Grevenbroich blüht auf“ gewürdigt.

Text: NGZ-Online.de | Foto: J. Wosnitza

Vizepräsident Victor Göbbels und BSV-Präsident Detlef Bley gratulieren Dieter Minkenberg zur Kronprinzenwürde.

Dieter Minkenberg ist neuer BSV-Kronprinz

Die Böllerschüsse kündigten es an: Dieter Minkenberg wird neuer König des Bürgerschützenvereins (BSV) Grevenbroich.

Am Samstag, dem 9. Mai 2018 um 20.45 Uhr war es so weit: Nach einem spannenden Wettkampf  mit seinen Mitbewerbern Michael Fräßdorf und Holger Holzgräber setzte sich Dieter Minkenberg vom Grenadierzug „Erftschwalben“ und holte den bereits arg lädierten Vogel von der Stange.

Unbändig war die Freude der vielen Zuschauer, die den Königskrimi live mitverfolgten. Der 61-Jährige Kronprinz selbst konnte es kaum glauben, musste nach dem letzten Schuss erst einmal wieder zu Atem kommen. Er geht somit als Dieter II. Minkenberg in die BSV-Historie ein. Wir gratulieren herzlich!

BSV-Kronprinz Dieter Minkenberg und Jung-König Julian Flintz.

BSV-Kronprinz Dieter Minkenberg und Jung-König Julian Flintz.

Und noch jemand stand am Samstag im Mittelpunkt: Zum ersten Mal ermittelte der BSV Grevenbroich neben dem Edelknaben-, dem Mini- und dem großen König auch einen Jungkönig. Diesen Titel sicherte sich Julian Flintz vom Jägerzug „St. Sebastian“. Er setzte sich nach spannendem Wettkampf gegen sage und schreibe 17 Mitbewerber durch und errang den Titel mit dem 38. Schuss und darf nun ein Jahr lang die von Vorreiter-Hauptmann Rüdiger Schlott gestiftete Kette als äußeres Zeichen seines Amtes tragen. Auch hier herzlichen Glückwunsch!

Auch beim Pfänderschießen war die Beteiligung hoch. Den Kopf sicherte sich Manfred Dörenkamp vom Zug „Noh’besch Jonge“, den rechten Flügel schoss Marc Klöckener vom Jägerzug „Feucht-Fröhlich“, den linken Flügel Lars Wosnitza von „St. Sebastian“ ab. Den Schweif holte Kai Dörring von den Scheibenschützen runter.

Ehrengäste, Edelknaben und geehrte ehemalige Vorstandsmitglieder auf der Rathaustreppe.

Zapfenstreich 2018 ein voller Erfolg

Am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 fand auf dem Marktplatz unserer Schloss-Stadt der „Große Zapfenstreich 2018“ statt. Geehrt wurden langjährig sehr engagierte, aber zwischenzeitlich ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, u. a. Ehrenoberst Joachim Schwedhelm und Ehrenvizepräsident Lothar Zimmermann.

Der neue Oberst Stefan Sürth beim Fahneneid im Rahmen des Großen Zapfenstreichs.

Der neue Oberst Stefan Sürth beim Fahneneid im Rahmen des Großen Zapfenstreichs.

Die Begrüßung der befreundeten Vereine, der zu Ehrenden und deren Familien erfolgte im Rahmen eines Empfanges durch den Vizepräsidenten Victor Goebbels in den Räumlichkeiten des am Marktplatz gelegenen „Haus Portz“.

Die Moderation des erfolgreichen Abends im Herzen unserer Stadt oblag dem Vorstandsmitglied Rüdiger Schlott. Die Intonierung der Zapfenstreiches geschah durch unser „Haus- und Hof-Tambourcorps“ Elsen-Fürth sowie den Musikverein „Frohsinn“ Norf.

Als musikalische Schmakerl konnten die folgenden Märsche genossen werden:

  1. „Gruß an Kiel“ von Friedrich Spor (Wunschmarsch von Ehrenoberst Achim Schwedhelm)
  2. „Deutschmeister Regimentsmarsch“ von Wilhelm Jurek (Wunschmarsch von Ehrenvizepräsident Lothar Zimmermann)
  3. „Badenweiler Marsch“ von Georg Fürst (Wunschmarsch für Schützenkönig Detlef Bley).

Der Vorstand bedankt sich noch einmal ausdrücklich für die Unterstützung und Teilnahme unserer Schützen, die nach dem Zapfenstreich, in gemütlicher Runde auf dem Synagogenplatz, bei einem kühlen Bierchen den erfolgreichen Abend haben ausklingen lassen.

Kirmesfotos 2017 veröffentlicht


Pünktlich zur „Halbzeit“ der Wartezeit bis zum Schützenfest 2018 haben wir nun die schönsten Impressionen der Kirmes 2017 in der bekannten und beliebten Bildergalerie auf unserer Homepage veröffentlicht. Die Präsentation finden Sie HIER.

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder!