Kategorie-Archiv: Termine

Terminankündigungen und -nachlese von offiziellen BSV-Veranstaltungen

Frühlingsempfang 2020 abgesagt

Die sich von Tag zu Tag immer dynamischer entwickelnde Situation rund um das Thema Corona-Virus zwingt uns leider dazu, wie bereits unser Pokalschießen in der letzten Woche, nun auch unseren Frühlingsempfang am 27.3.2020 absagen zu müssen.

Die Ehrengäste beim Frühlingsempfang 2019.

Die Ehrengäste beim Frühlingsempfang 2019.

Aktuell beschäftigt uns, unser Land, Europa und die Welt eine Problemstellung die in dieser Konstellation in der neuzeitlichen Geschichte nahezu beispiellos ist.

Hier gilt es jedoch jetzt und vermutlich noch in den nächsten Monaten, mit der nötigen Umsicht die jeweilige Situation für unseren Verein und für unser Schützenwesen unter Berücksichtigung aller Aspekte, vor allem jedoch des Gesundheitsschutzes zu bewerten und entsprechend zu handeln.

Welche Konsequenzen dies für die noch folgenden Veranstaltungen im Jahr haben wird, kann aktuell noch niemand verbindlich voraussagen.

Verbindlich versichern können wir Euch jedoch, dass wir uns tagesaktuell mit dem Thema beschäftigen und Euch zeitnah über den jeweiligen Status informieren werden.

In diesem Sinne, bleibt Gesund!

Für Bürgersinn und Heimattreue,
Der Vorstand

BSV-Pokalschießen abgesagt

Die öffentliche Diskussion rund um das Thema Corona-Virus lässt leider auch unser Vereinsleben nicht unberührt. Dies merken wir auch daran, dass viele Züge, die sich für das Pokalschießen bereits angemeldet hatten, ihre Teilnahme in den letzten Tagen wieder abgesagt haben.

Wir haben diese Situation nun als geschäftsführender Vorstand gemeinsam mit unserem Schießmeister bewertet und mussten eine Entscheidung treffen, die uns sehr schwergefallen ist. Auf der einen Seite möchten wir keinerlei Panikmache unterstützen. Auf der anderen Seite haben wir aber auch eine Verantwortung für die Teilnehmer des Pokalschießens genauso wie für die Organisatoren.

Der Jägerzug Scheibenschützen organisiert diese Veranstaltung dankenswerter Weise seit vielen Jahren und stellt auch die Standaufsicht. Der Jägerzug Löstige Jonge hatte sich bereit erklärt, die Bewirtung zu übernehmen. Auch ihnen gilt unser Dank. Dies hätte aber auch bedeutet, dass diese Schützen ca. 8 Stunden in den mäßig belüfteten Räumlichkeiten vor und auf dem Schießstand verbringen und in engen Kontakt mit den über hundert Teilnehmern kommen.

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss und dem Signal, welches wir über die Absagen der Züge und den zugrundeliegenden Befürchtungen erhalten haben, können und wollen wir dieses Risiko weder den Organisatoren noch den Teilnehmern zumuten und die Verantwortung dafür tragen.

Wir haben daher schweren Herzens beschlossen, dass BSV-Pokalschießen am kommenden Samstag abzusagen. Wir werden die Situation weiter beobachten und mit den zuständigen Behörden im Kontakt bleiben. Wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder beruhigt und wir dann einen Termin finden, um das BSV-Pokalschießen nachzuholen.

Bis dahin bitten wir um Verständnis insbesondere auch derer, die diese Reaktion für überzogen halten. Im Zweifelsfall werden wir uns aber immer für die Gesundheit und den Schutz unserer Mitglieder entscheiden.

Jahreshauptversammlung: Beiträge erhöht und Bierfrage geklärt

Bei der Jahreshauptversammlung hatte das schlanke Helle acht Stimmen mehr als das Gebraute im bauchigen Glas. Nachdem die Bierfrage geklärt war, erhöhten die Bürgerschützen ihre Mitgliedsbeiträge von 60 auf 100 Euro.

Ab diesem Jahr wird es für die Grevenbroicher Schützen im Festzelt Kölsch statt Pils geben. Zudem wird der Jahresbeitrag im Bürgerschützenverein deutlich angehoben. Beides entschied die Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 31.1.2020 im Rittersaal des Alten Schlosses.
Die Antwort auf die Bier-Frage fällt schwer, in der brautechnischen Mitte zwischen Köln und Düsseldorf. Und obendrein gibt da noch die eingeschworenen Pils-Trinker. Die Schützen des BSV Grevenbroich beschäftigen sich schon seit längerem mit der Frage, welches Bier im Festzelt ausgeschenkt werden soll. Bislang hatte man die Wahl zwischen Altbier und Pils. Dies wird sich nun jedoch ändern.

Es war eine knappe Entscheidung. Der Präsident gewährte den Schützen zunächst eine Minute Zeit, um nochmal gut über Hopfen und Malz nachzudenken. Dann gaben die BSV-Mitglieder ihre Stimmen per Handzeichen ab. Mit einer Mehrheit von lediglich acht Stimmen konnte das Kölsch die Abstimmung für sich entscheiden. Für Pils-Freunde eine Niederlage, jedoch war der Trend hin zum Kölsch schon länger zu erkennen. „Wir haben bereits seit einiger Zeit immer wieder Rückmeldungen bekommen, dass viele Schützen gerne Kölsch statt Pils trinken würden“, sagt Vereinspräsident Detlef Bley. Man habe bereits Kontakt zu einer bekannten Kölsch-Brauerei aufgenommen. „Wir würden das neue Bier zu den gleichen Konditionen bekommen wie zuvor das Pils“, betont Bley. Somit wird im Festzelt neben dem klassischen Altbier nun Kölsch ausgeschenkt.

Abstimmung 2020

Die Mitglieder des BSV stimmen über die Bierfrage ab.

Zuvor wurde für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen stellvertretenden Schatzmeister Uwe Kipry ein Nachfolger gewählt. Hier votierte die versammlung einstimmig für Daniel Tockhorn vom Jägerzug „Sankt Bernardus“.

Natürlich wird auf einer Jahreshauptversammlung auch die Finanzlage des Vereins besprochen. Momentan profitiere der BSV noch von Steuerrückzahlungen aus den vergangenen Jahren. Doch auf diese Gelder könne in Zukunft nicht mehr gebaut werden. Auch seien keine steigenden Einnahmen aus Spenden und Eintrittspreisen zu erwarten. „Langfristig würde es den BSV in die Insolvenz führen“, warnt Schatzmeister Michael Fräßdorf. Deshalb waren sich die Schützen einig: Eine Erhöhung des Jahresbeitrages ist notwendig. Der Vorschlag einer vom Vorstand gebildeten „Taskforce“ sah eine Erhöhung für Aktive Mitglieder von 60 auf 90 Euro vor, für junge Schützen in Studium oder Ausbildung bleibt es bei den 60, für passive Mitglieder erhöht sich der Betrag von 35 auf 60 Euro und Edelknaben zahlen nun 10 statt 5 Euro im Jahr.

Anstatt sich jedoch darüber zu beklagen, setzte der Jägerzug „Sankt Bernardus“ noch einen drauf und schlug vor, den Beitrag für Aktive Schützen gleich auf Hundert Euro jährlich zu erhöhen, um so die Attraktivität des Schützenfestes nachhaltig steigern zu können. Bei der anschließenden Abstimmung zeichnete sich dann ein klares Bild ab. Fast alle anwesenden BSV-Mitglieder stimmten für eine Beitragserhöhung von 60 auf Hundert Euro. Der Vorschlag bekam nur 14 Gegenstimmen.

Wie wichtig die Mehreinnahmen für den Verein sind, weiß Peter Eysen, der Pressesprecher des BSV. „Die Kosten für die Musik und die Sicherheit beim Schützenfest werden immer größer. Der Verein hat zwar stets gut gewirtschaftet, aber die steigenden Aufwendungen wären bei gleichbleibenden Beiträgen nicht mehr zu decken“, erklärt der Grevenbroicher. Auch für das 175-jährige Jubiläum im Jahr 2024 können die Schützen nun größere Rücklagen bilden. Bei der Jubiläums-Feier wird es dann wohl Kölsch geben.

Mit Material von ngz-online.de / Niklas Brose, Fotos: Jutta Wosnitza

Klabautermänner schmücken den Weihnachtsbaum

In jahrzehntelanger Tradition erleben die Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in ihrer Stadt. Im Herzen der Fußgängerzone, zu Füßen der Kirche St. Peter und Paul, verbreitet die stimmungsvoll geschmückte Budenstadt weihnachtliche Atmosphäre. Doch was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne einen eigenen Baum?

Schüler und Kindergartenkinder basteln den Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Schüler und Kindergartenkinder basteln den Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Seit nunmehr dreizehn Jahren ist es fester Bestandteil des Ablaufs, dass der Marinezug „Klabautermann“ den großen Weihnachtsbaum auf dem Weihnachtsmarkt in Grevenbroich Stadtmitte schmückt.

Doch damit nicht genug – es werden darüber hinaus mehr als einhundert Pakete von den Kindergärten St. Peter und Paul, Sonnenland und Hartmannweg und der Grundschule St. Martin gepackt und dann von der WGV mit dem Steiger am festlich beleuchteten Baum aufgehangen.

Für alle Kinder gibt es einen Weckmann und heißen Kakao. Natürlich sind auch alle Edelknaben des BSV eingeladen. Der Weihnachtsbaum wird am Mittwoch, den 27.11.2019 um 15 Uhr festlich geschmückt.

Scheibenschützen: Doppelsieg bei BSV-Pokalschießen

Klarer Sieg für die Scheibenschützen: Mit 231 Ringen sicherte sich das Team des Gastgebers den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung des 140. BSV-Pokalschießens.

Schützen bei der Teilnahme am Schießen.

Schützen bei der Teilnahme am Schießen.

Knapp wurde es ab Platz Zwei: In der Mannschaftswertung errang der Jägerzug „St. Hubertus“ mit 222 Ringen den zweiten Platz mit nur zwei Ringen Vorsprung vor der Mannschaft der „Gesellschaft Lebensfreude“ mit 220 Ringen, welche diesen punktgleich und nur aufgrund eines besseren Schussbildes vor dem Jägerzug „Met Freud‘ dabei“ auf Platz 4 verwies. So hat die „Gesellschaft Lebensfreude“ mit 6 x 10er Ringe zwei Volltreffer mehr erreichen können als der Jägerzug „Met Freud‘ dabei“ (4 x 10er Ringe), was Platz drei bedeutet.

Im Wettbewerb der Einzelschützen war ebenfalls ein Mitglied der Scheibenschützen erfolgreich – und das gleich doppelt: Mit 48 von 50 Ringen sicherte sich Christian Gallus sowohl den Titel des besten Schützen insgesamt als auch den Orden für den Besten Schützen unter 27 Jahren, welcher dieses Jahr erstmalig ausgelobt wurde. Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir sehr herzlich.

Die offizielle Liste des BSV-Pokalschießens mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen und Vereine können sie als PDF hier herunterladen.

Das Zugkönigsschießen mit offener Visierung auf die Ehrenscheibe entschied André Dresen vom Jägerzug „St. Hubertus“ für sich, der sich gegen 13 Konkurrenten durchsetzen konnte.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses am 25. Mai offiziell geehrt.

Vizepräsident Victor Göbbels und BSV-Präsident Detlef Bley gratulieren Dieter Minkenberg zur Kronprinzenwürde.

Dieter Minkenberg ist neuer BSV-Kronprinz

Die Böllerschüsse kündigten es an: Dieter Minkenberg wird neuer König des Bürgerschützenvereins (BSV) Grevenbroich.

Am Samstag, dem 9. Mai 2018 um 20.45 Uhr war es so weit: Nach einem spannenden Wettkampf  mit seinen Mitbewerbern Michael Fräßdorf und Holger Holzgräber setzte sich Dieter Minkenberg vom Grenadierzug „Erftschwalben“ und holte den bereits arg lädierten Vogel von der Stange.

Unbändig war die Freude der vielen Zuschauer, die den Königskrimi live mitverfolgten. Der 61-Jährige Kronprinz selbst konnte es kaum glauben, musste nach dem letzten Schuss erst einmal wieder zu Atem kommen. Er geht somit als Dieter II. Minkenberg in die BSV-Historie ein. Wir gratulieren herzlich!

BSV-Kronprinz Dieter Minkenberg und Jung-König Julian Flintz.

BSV-Kronprinz Dieter Minkenberg und Jung-König Julian Flintz.

Und noch jemand stand am Samstag im Mittelpunkt: Zum ersten Mal ermittelte der BSV Grevenbroich neben dem Edelknaben-, dem Mini- und dem großen König auch einen Jungkönig. Diesen Titel sicherte sich Julian Flintz vom Jägerzug „St. Sebastian“. Er setzte sich nach spannendem Wettkampf gegen sage und schreibe 17 Mitbewerber durch und errang den Titel mit dem 38. Schuss und darf nun ein Jahr lang die von Vorreiter-Hauptmann Rüdiger Schlott gestiftete Kette als äußeres Zeichen seines Amtes tragen. Auch hier herzlichen Glückwunsch!

Auch beim Pfänderschießen war die Beteiligung hoch. Den Kopf sicherte sich Manfred Dörenkamp vom Zug „Noh’besch Jonge“, den rechten Flügel schoss Marc Klöckener vom Jägerzug „Feucht-Fröhlich“, den linken Flügel Lars Wosnitza von „St. Sebastian“ ab. Den Schweif holte Kai Dörring von den Scheibenschützen runter.

Ehrengäste, Edelknaben und geehrte ehemalige Vorstandsmitglieder auf der Rathaustreppe.

Zapfenstreich 2018 ein voller Erfolg

Am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 fand auf dem Marktplatz unserer Schloss-Stadt der „Große Zapfenstreich 2018“ statt. Geehrt wurden langjährig sehr engagierte, aber zwischenzeitlich ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, u. a. Ehrenoberst Joachim Schwedhelm und Ehrenvizepräsident Lothar Zimmermann.

Der neue Oberst Stefan Sürth beim Fahneneid im Rahmen des Großen Zapfenstreichs.

Der neue Oberst Stefan Sürth beim Fahneneid im Rahmen des Großen Zapfenstreichs.

Die Begrüßung der befreundeten Vereine, der zu Ehrenden und deren Familien erfolgte im Rahmen eines Empfanges durch den Vizepräsidenten Victor Goebbels in den Räumlichkeiten des am Marktplatz gelegenen „Haus Portz“.

Die Moderation des erfolgreichen Abends im Herzen unserer Stadt oblag dem Vorstandsmitglied Rüdiger Schlott. Die Intonierung der Zapfenstreiches geschah durch unser „Haus- und Hof-Tambourcorps“ Elsen-Fürth sowie den Musikverein „Frohsinn“ Norf.

Als musikalische Schmakerl konnten die folgenden Märsche genossen werden:

  1. „Gruß an Kiel“ von Friedrich Spor (Wunschmarsch von Ehrenoberst Achim Schwedhelm)
  2. „Deutschmeister Regimentsmarsch“ von Wilhelm Jurek (Wunschmarsch von Ehrenvizepräsident Lothar Zimmermann)
  3. „Badenweiler Marsch“ von Georg Fürst (Wunschmarsch für Schützenkönig Detlef Bley).

Der Vorstand bedankt sich noch einmal ausdrücklich für die Unterstützung und Teilnahme unserer Schützen, die nach dem Zapfenstreich, in gemütlicher Runde auf dem Synagogenplatz, bei einem kühlen Bierchen den erfolgreichen Abend haben ausklingen lassen.