Schlagwort-Archiv: 2020

Nachruf Gertrud Füsser

BSV Grevenbroich trauert um Gertrud Füsser

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Gertrud Füsser, Schützenkönigin 1983/84, bekannt.

Schützenkönig 1983-1984: Heinz V. Füsser und Königin Gertrud

Gertrud Füsser war an der Seite ihres Mannes Heinz Mitglied im Jägerzug „Mer dörfe“. Höhepunkt im Vereinsleben war das gemeinsame Königsjahr 1983/1984, in dem sie als Schützenkönigin an der Seite von Heinz V. Füsser unseren Verein auch über seine Grenzen hinaus repräsentierte.

Die gebürtige Elfgenerin verstarb am Freitag, dem 14.2.2020 im Alter von 88 Jahren. Mit Gertrud Füsser verlieren der Bürgerschützenverein Grevenbroich und der Königskreis des BSV eine liebenswerte und von allen geschätzte Persönlichkeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Einladung zum BSV-Pokalschießen 2020

Einladung zum 141. BSV-Pokalschießen

Auch dieses Jahr führt der BSV 1849 Grevenbroich mit dem mittlerweile 141. BSV-Pokalschießen eine Traditionsveranstaltung fort.
Mit der bewährten Kooperation von BSV und den Scheibenschützen Grevenbroich 1848 e.V. findet das Schießen am Samstag, den 14. März 2020 von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr auf dem Schießstand am „Alten Schloss“ statt, die Bewirtung übernimmt traditionell der Jgz. „Graf Kessel“.

Wie Schießmeister Thomas Gallus erläutert, soll das Pokalschießen nach einem guten Anklang der Neuerungen für alle teilnehmenden Schützen und die Züge mit den im vergangenen Jahr eingeführten Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität fortgesetzt werden. Auch in diesem Jahr gilt folgende Preisstaffelung: Die Meldegebühr pro Schütze wird auf 5,– € festgelegt; dafür werden künftig jedoch nicht mehr allein die Erstplatzierten geehrt, sondern es werden Preisgelder für den ersten bis zum achten Platz ausbezahlt.

Preisgelder 2020:

1. Platz: 120 €
2. Platz: 80 €
3. Platz: 60 €
4. Platz: 50 €
5. Platz: 50 €
6. Platz: 50 €
7. Platz: 50 €
8. Platz: 50 €

Auch das Preisschießen der Zugkönige findet dieses Jahr wieder statt. Beim Zugkönigsschießen gibt jeder Zugkönig eines Vereins einen Schuss auf eine Ehrenscheibe ab. Geschossen wird auf 25 m mit Kleinkaliber-Gewehr und offener Visierung. Die Teilnahme am Zugkönigsschießen ist kostenfrei.

Ferner wurde von Michael Fräßdorf ein Orden für den besten Jugendschützen gestiftet, welcher dem besten aller teilnehmenden Schützen unter 27 Jahren verliehen wird.

Der Modus des Team-Wettbewerbs ist bewährt: Die Mannschaftsstärke beträgt bis zu 7 Schützen, wobei 5 Schützen pro Mannschaft in die Wertung eingehen; Einzelschützen sind zugelassen. Es werden 5 Schuss Probe und 5 Schuss Wertung mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf 25 m geschossen. Anmelden können sich die Züge des BSV Grevenbroich mit diesem Formular – wir hoffen auf rege Teilnahme.

Aus organisatorischen Gründen werden den einzelnen Zügen Startzeiten zugeordnet. Sollte jemand Terminwünsche haben, sind diese bitte vorab mitzuteilen. Die aktuellen Startzeiten der einzelnen Vereine werden rechtzeitig vor der Veranstaltung an dieser Stelle veröffentlicht.
Ungeachtet dessen können natürlich einzelne Schützen in der Zeit von 13.00 – 19.00 Uhr vor- bzw. nachschießen. Sollten Mannschaften die Startzeiten nicht einhalten, müssen sie mit Wartezeiten rechnen. Es wird aber niemand nach Hause geschickt.

Bei weiteren Fragen zum Pokalschießen wenden Sie sich bitte an den Schießmeister, Thomas Gallus (th.gallus[at]atg-reifen.de).

BSV Grevenbroich trauert um Heidi Löhr

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Heidi Löhr, Schützenkönigin 1981/82, bekannt.

Heidi Löhr, Schützenkönigin 1981/82

Heidi Löhr, Schützenkönigin 1981/82

Heidi Löhr war an der Seite ihres Mannes Fritz Löhr Mitglied im Jägerzug „St. Florian“. Höhepunkt im Vereinsleben war das gemeinsame Königsjahr 1981/1982, in dem sie als Schützenkönigin an der Seite von Fritz IV. Löhr unseren Verein auch über seine Grenzen hinaus repräsentierte. Bleibendes Vermächtnis im Verein ist der von ihr gegründete Königinnenkreis.

Heidi Löhr verstarb am Montag, dem 3.2.2020 im Alter von 79 Jahren. Mit Heidi Löhr verlieren der BSV Grevenbroich und der Königskreis des BSV eine liebenswerte und von allen geschätzte Persönlichkeit.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Ehemann Fritz Löhr, ihren zwei erwachsenen Töchtern sowie den Familien. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Jahreshauptversammlung: Beiträge erhöht und Bierfrage geklärt

Bei der Jahreshauptversammlung hatte das schlanke Helle acht Stimmen mehr als das Gebraute im bauchigen Glas. Nachdem die Bierfrage geklärt war, erhöhten die Bürgerschützen ihre Mitgliedsbeiträge von 60 auf 100 Euro.

Ab diesem Jahr wird es für die Grevenbroicher Schützen im Festzelt Kölsch statt Pils geben. Zudem wird der Jahresbeitrag im Bürgerschützenverein deutlich angehoben. Beides entschied die Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 31.1.2020 im Rittersaal des Alten Schlosses.
Die Antwort auf die Bier-Frage fällt schwer, in der brautechnischen Mitte zwischen Köln und Düsseldorf. Und obendrein gibt da noch die eingeschworenen Pils-Trinker. Die Schützen des BSV Grevenbroich beschäftigen sich schon seit längerem mit der Frage, welches Bier im Festzelt ausgeschenkt werden soll. Bislang hatte man die Wahl zwischen Altbier und Pils. Dies wird sich nun jedoch ändern.

Es war eine knappe Entscheidung. Der Präsident gewährte den Schützen zunächst eine Minute Zeit, um nochmal gut über Hopfen und Malz nachzudenken. Dann gaben die BSV-Mitglieder ihre Stimmen per Handzeichen ab. Mit einer Mehrheit von lediglich acht Stimmen konnte das Kölsch die Abstimmung für sich entscheiden. Für Pils-Freunde eine Niederlage, jedoch war der Trend hin zum Kölsch schon länger zu erkennen. „Wir haben bereits seit einiger Zeit immer wieder Rückmeldungen bekommen, dass viele Schützen gerne Kölsch statt Pils trinken würden“, sagt Vereinspräsident Detlef Bley. Man habe bereits Kontakt zu einer bekannten Kölsch-Brauerei aufgenommen. „Wir würden das neue Bier zu den gleichen Konditionen bekommen wie zuvor das Pils“, betont Bley. Somit wird im Festzelt neben dem klassischen Altbier nun Kölsch ausgeschenkt.

Abstimmung 2020

Die Mitglieder des BSV stimmen über die Bierfrage ab.

Zuvor wurde für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen stellvertretenden Schatzmeister Uwe Kipry ein Nachfolger gewählt. Hier votierte die versammlung einstimmig für Daniel Tockhorn vom Jägerzug „Sankt Bernardus“.

Natürlich wird auf einer Jahreshauptversammlung auch die Finanzlage des Vereins besprochen. Momentan profitiere der BSV noch von Steuerrückzahlungen aus den vergangenen Jahren. Doch auf diese Gelder könne in Zukunft nicht mehr gebaut werden. Auch seien keine steigenden Einnahmen aus Spenden und Eintrittspreisen zu erwarten. „Langfristig würde es den BSV in die Insolvenz führen“, warnt Schatzmeister Michael Fräßdorf. Deshalb waren sich die Schützen einig: Eine Erhöhung des Jahresbeitrages ist notwendig. Der Vorschlag einer vom Vorstand gebildeten „Taskforce“ sah eine Erhöhung für Aktive Mitglieder von 60 auf 90 Euro vor, für junge Schützen in Studium oder Ausbildung bleibt es bei den 60, für passive Mitglieder erhöht sich der Betrag von 35 auf 60 Euro und Edelknaben zahlen nun 10 statt 5 Euro im Jahr.

Anstatt sich jedoch darüber zu beklagen, setzte der Jägerzug „Sankt Bernardus“ noch einen drauf und schlug vor, den Beitrag für Aktive Schützen gleich auf Hundert Euro jährlich zu erhöhen, um so die Attraktivität des Schützenfestes nachhaltig steigern zu können. Bei der anschließenden Abstimmung zeichnete sich dann ein klares Bild ab. Fast alle anwesenden BSV-Mitglieder stimmten für eine Beitragserhöhung von 60 auf Hundert Euro. Der Vorschlag bekam nur 14 Gegenstimmen.

Wie wichtig die Mehreinnahmen für den Verein sind, weiß Peter Eysen, der Pressesprecher des BSV. „Die Kosten für die Musik und die Sicherheit beim Schützenfest werden immer größer. Der Verein hat zwar stets gut gewirtschaftet, aber die steigenden Aufwendungen wären bei gleichbleibenden Beiträgen nicht mehr zu decken“, erklärt der Grevenbroicher. Auch für das 175-jährige Jubiläum im Jahr 2024 können die Schützen nun größere Rücklagen bilden. Bei der Jubiläums-Feier wird es dann wohl Kölsch geben.

Mit Material von ngz-online.de / Niklas Brose, Fotos: Jutta Wosnitza