S.M. Manfred II. und Königin Bettina Dörenkamp mit Prinzessin Greta

Manfred und Bettina Dörenkamp neues Königspaar von Grevenbroich

S.M. Manfred II. Dörenkamp und Königin Bettina repräsentieren jetzt den Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. Präsident Dr. Peter Cremerius: „Jeder Festtag war ein Erlebnis.“

Mit großem Applaus verabschiedeten die Grevenbroicher Schützen am Dienstagabend ihr Königspaar Dominik und Susanne Wegener. Kurz darauf wurden die neuen Regenten Manfred und Bettina Dörenkamp vom Jägerzug „Noh’besch Jonge“ in Amt und Würden versetzt. Damit nahm ein rundum gelungenes Schützenfest einen glanzvollen Abschluss. „Jeder einzelne Tag war ein ganz besonderes Erlebnis“, sagte der hochzufriedene Präsident Dr. Peter Cremerius.

Zum letzten Höhepunkt des Festes konnte der Schützen-Chef viele Ehrengäste aus befreundeten Vereinen begrüßen, darunter sieben Königspaare aus dem Stadtgebiet. Den scheidenden Regenten bescheinigte Cremerius eine hervorragende Amtszeit. Dominik und Susanne Wegener hätten das Königsspiel nicht nur mit Engagement, sondern auch mit viel Herzlichkeit bewältigt. Ein großes Lob gab es für ihre Besuche in den Seniorenheimen und für die Aktionen mit der Schützenjugend. „Es war so schön – wir haben alles mitgemacht und konnten dennoch immer wir selbst bleiben“, sagte Dominik Wegener. Sein besonderer Dank galt dem Adjutantenpaar Christoph und Sonja Oberbach, seinem Jägerzug „Waldeslust“, den Hofdamen und ganz besonders seiner Frau Susanne. „Ich fand, du warst die Schönste“, sagte der scheidende König.

Nachdem das sympathische Paar nach lang anhaltendem Applaus der Schützen verabschiedet worden war, galt die Aufmerksamkeit dem neuen Königspaar. Manfred Dörenkamp hatte im Juli den Vogel mit dem 30. Schuss von der Stange geholt und sich das höchste Repräsentantenamt des Bürgerschützenvereins gesichert. Der 59-Jährige, der aus Viersen stammt, hatte 2008/09 das Schützenwesen hautnah kennengelernt, als er das damalige Königspaar Andreas und Simone Pickel zu den verschiedensten Terminen begleitet. Mittlerweile ist er Präsident der „Noh’besch Jonge“.

Der neue König ist Leiter einer Tagesklinik für Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach. Seine Frau Bettina arbeitete bei einem ambulanten Pflegedienst. 2001 hatten sich beide an der Schule für Krankenpfleger kennengelernt, 2007 wurde geheiratet, ein Jahr später wurde Tochter Greta (7) geboren. Mit dem Umzug nach Grevenbroich lernte Manfred Dörenkamp die Stadt schnell kennen und lieben – und dazu gehörte auch das Sommerbrauchtum.

Quelle: NGZ-Online / Foto: J. Wosnitza

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Kronprinzenpaar und neue Kette für den BSV

Nach einem spannenden Vogelschuss errang Manfred Dörenkamp die Kronprinzenwürde und wird mit seiner Frau Bettina neues Regentenpaar.

Der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. hat ein neues Kronprinzenpaar: Manfred und Bettina Dörenkamp werden die amtierenden Majestäten Dominik und Susanne Wegener am Schützenfest-Dienstag ablösen. Manfred Dörenkamp, der dem Jägerzug „Noh’besch Jonge“ angehört, hatte beim Königsvogelschuss am Samstagabend das hölzerne Federvieh mit dem 30. Schuss von der Stange geholt. Die Schützen empfingen „ihren“ neuen Kronprinzen anschließend begeistert im Festzelt.

Der Klinik-Stationsleiter Manfred Dörenkamp (59) und seine Frau Bettina, die von Beruf Kinderkrankenschwester ist, sind seit 2007 verheiratet und haben eine Tochter. Ajdutant wird Dörenkamps Zugkamerad Josef Flesch. Gratulationen gab’s vom gesamten BSV-Vorstand um Präsident Peter Cremerius, der vor dem Vogelschuss das neue Königssilber vorstellte. Die alte Königskette ist inzwischen 96 Jahre alt und in den vergangenen Jahrzehnten mit mehr als 70 Plaketten versehen worden, in die die Namen der jeweiligen Könige eingraviert sind.

„Die Kette hat einen sehr hohen ideellen Wert. In den vergangenen Jahren ist sie allerdings durch zahlreiche öffentliche Auftritte der Könige und durch das regelmäßige Polieren stark beansprucht worden“, sagte Präsident Cremerius. Die Ösen hätten bereits mehrfach repariert werden müssen. Da die Original-Kette geschont werden soll und weil die zwischenzeitlich angeschaffte Ausgehkette für den König nicht mehr repräsentativ genug ist, haben sich die Schützen dazu entschieden, ein neues Königssilber anzuschaffen – eine Kette, die sich auch für den Dauereinsatz eignet.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

„Die alte Kette soll künftig nur noch am Tag des Vogelschusses sowie beim Schützenfest getragen werden“, sagte der Präsident. Nach Auskunft des BSV-Sprechers Peter Eysen soll die alte Kette das Jahr über als Ausstellungsstück im Schützenzimmer des Schlosses zu bewundern sein. Die neue Repräsentationskette soll dieses Jahr bei der Krönung des jetzt ermittelten Kronprinzenpaares zum Einsatz kommen. Möglich gemacht hatte die Neuanschaffung der Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, der 1920 gegründet wurde und damit genauso alt ist wie die originale Kette. Die Mitglieder hatten großzügig gespendet und dem Kettenbeauftragten Peter Reibel damit „grünes Licht“ gegeben.

Vor der Präsentation der neuen Kette ehrte Peter Cremerius das amtierende Königspaar Dominik und Susanne Wegener (Jägerzug „Waldeslust“) für ihren bereits erbrachten Einsatz in diesem Jahr. Später wurden noch insgesamt 19 Jubilare von Oberst Joachim Schwedhelm für ihre langjährige Mitgliedschaft im BSV ausgezeichnet, sieben Schützen für 25 Jahre, weitere sieben für 40 Jahre, drei für 50 und Gerd Peters (Jägerzug „Erftjonge“) sowie Anton „Toni“ Grippekoven (Jägerzug „Sankt Sebastian“) für 60 Jahre Mitgliedschaft. Darüber hinaus feiern „Die Walzenbrüder“ ihr 65-, der Grenadierzug „Erftgrafen“ sein 80- und der Jägerzug „Sängerkreis“ sein 95-jähriges Bestehen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit musikalischer Begleitung und gemeinsamem Verfolgen des EM-Viertelfinals über eine Großleinwand aus. Eine gelungene Einstimmung auf den bevorstehenden „Endspurt“ bis zum Schützenfest Anfang September.

Fotos: J. Wosnitza · Mit Material von ngz-online.de

Die amtierenden Majestäten aus dem Grevenbroicher Stadtgebiet beim Turmfest 2016.

Turmfest läutet Schützenfestzeit ein

Die Schützenfest-Saison ist jetzt offiziell eröffnet: Beim Turmfest des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V. am Samstag, dem 23.4.2016 gab Bürgermeister Klaus Krützen vor dem neuen Schützenturm an der Karl-Oberbach-Straße einen symbolischen Startschuss ab.

Zum ersten Mal trafen sich mehrere hundert Schützen vor dem markanten Turm, mit dem sich viele identifizieren. Inzwischen ist auch der Platz unter dem stählernen Kunstwerk angelegt worden – unter anderem ist ein Schotter-Bett um ein Negativ eines der aus dem Turm geschnittenen Bäume angelegt worden. „Fertig ist er aber immer noch nicht ganz“, sagte Mitorganisator Victor Göbbels. Es fehlen noch eine Erklär-Tafel sowie ein Hinweis auf die Grevenbroicher Schützenzüge.

Noch diesen Sommer soll der beleuchtete Schützenturm in Baum-Optik, der vom Grevenbroicher Künstler Jörg Schröder entworfen worden war, komplett fertiggestellt werden. „Außerdem planen wir, in Zukunft häufiger Turmfeste zu organisieren“, sagte Victor Göbbels, der es sich in seiner Amtszeit als Schützenkönig 2014/15 zur Aufgabe gemacht hatte, das Projekt „Schützenbaum für die Innenstadt“ in Angriff zu nehmen. Viele Schützen identifizierten sich inzwischen mit dem Symbol, viele packten beim Bau und beim Anlegen des Platzes mit an. Mehrere hundert Schützen – auch die der 20 befreundeten Vereine, deren Wappen zwischen den Zinnen des Turms verewigt sind – beteiligten sich jetzt auch am ersten Fest, bei dem der Turm von Diakon Manfred Jansen gesegnet wurde.

Als Zeichen der Gemeinschaft organisierte der BSV auch ein großes Foto, bei dem sich Vertreter der befreundeten Vereine aus umliegenden Stadtteilen Hand in Hand um den Turm aufstellten. Victor Göbbels kündigte darüber hinaus an, dass die Hecken zur Erft auf Höhe des Schützen-Kunstwerks geschnitten werden. „Wir haben den großen Vorteil, dass ein Fluss durch unsere Stadt fließt. Das Problem ist nur, dass kaum jemand die Erft sieht“, erklärte Göbbels, der sich mit der Resonanz beim ersten Turmfest zufrieden zeigte. Künftig könnte das Fest auch außerhalb des City-Frühlings stattfinden.

Quelle: ngz-online.de | Foto: Jan Wosnitza

Der frisch gepflanzte Brauchtumswald

Grevenbroicher Heimat- und Brauchtumswald

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Nachdem vor einigen Tagen die Ehrentafel der Spender für den Grevenbroicher Heimat- und Brauchtumswald durch Graffiti-Schmierereien verunstaltet wurde, freuen sich Bernhard Oberbach und der diesjährige Schützenkönig des BSV 1849 Grevenbroich Dominik I. Wegener, dass die Tafel dank tatkräftiger Unterstützung der Forstbetriebe wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Da auf der Fläche noch genügend Platz für die Pflanzung weiteren Bäume vorhanden ist, möchten die Initiatoren – insbesondere Dominik I, – für weitere Spenden werben. Hierzu ist für alle interessierten Spender am 28.4.2016 um 17:30 Uhr ein Treffen an der Ehrentafel vorgesehen, an dem Herr Wadenpohl als zuständiger Stadtförster Fragen zur Pflanzung beantworten wird.

Der amtierende Schützenkönig des BSV 1849 Grevenbroich e.V. will verstärkt für weitere Spenden anlässlich seiner Besuche auf den Schützenfesten der befreundeten Vereine werben. Hier wäre es schon ein Erfolg, wenn sich die jeweiligen Könige der befreundeten Vereine zu einer Spende entschließen könnten.

Wie in der vorangegangenen Spendenaktion ist die Spende zu richten an

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
IBAN: DE23 3706 9306 7005 7420 18
BIC: GENODED1GRB
Stichwort: Schützenwald, Name des Zuges/Spenders, Ort

Ferner wird darum gebeten, Name des Spenders, Vorname, Anschrift, Name und Ort des Zuges, Höhe der Spende per Mail an boberbach@t-online.de zu senden.

 

Oberst Joachim Schwedhelm verlieh den Oberstorden 2016 an Victor Göbbels.

Victor Göbbels erhält Oberstorden

Letztjährige Majestät wird stellvertretend für das Engagement für Verein und Schützenturm geehrt.

Mehr als 200 Schützen kamen am Freitagabend zur ersten offiziellen Veranstaltung des Bürgerschützenvereins Grevenbroich in diesem Jahr in den Rittersaal des Alten Schlosses. Oberst Joachim Schwedhelm hatte zum Oberstehrenabend geladen. Höhepunkt war die Verleihung des neunten Oberstordens an Victor Göbbels.

Um den Rittersaal für den Abend nutzen zu können, mussten einige Schützen mit anpacken. „Der Saal wird zurzeit als Essensausgabe für die Flüchtlingsunterkunft genutzt. Wir haben den Saal ausgeräumt und bis Samstagmorgen auch wieder hergerichtet“, sagte Schwedhelm. Präsident Dr. Peter Cremerius wies in seiner Begrüßung auf die verheerende Lage der Flüchtlinge hin. „Traditionell sind die Schützen immer hilfsbereit gewesen. Ich fordere alle Schützen der Stadt auf, die Augen nicht vor dem Leid der Flüchtlinge zu verschließen.“ Neben den Schützen aus der Stadtmitte waren Vertreter aus vielen Stadtteilen gekommen. „Der Oberstehrenabend soll nicht nur eine Einstimmung auf die Schützenfestsaison sein. Es sollen auch Probleme und gemeinsame Themen besprochen werden. Denn Schützen sollten zusammenhalten“, erklärte Schwedhelm.

Das „Wir-Gefühl“ will auch Ex-König Victor Göbbels stärken. Der 48-Jährige bekam feierlich den Oberstorden von Joachim Schwedhelm verliehen. „Für sein Engagement für den Verein, aber auch vor allem für die Gestaltung und Schaffung eines Schützenbaums hat er diesen Orden mehr als verdient“, so Schwedhelm. Göbbels widmete den Orden jedoch dem ganzen zehnköpfigen Team, das beim Bau des Schützenturms an der Sparkasse geholfen habe. „Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Als nächstes richten wir die Grünanlage rund um den Turm her. Es gibt auch Planungen, den Turm in gewisser Weise an die Erft anzubinden“, erklärte Göbbels und warb für das Turmfest am 23. April im Rahmen des City-Frühlings. „Wir wollen dort alle gemeinsam feiern. Der Turm steht für alle Schützen in Grevenbroich“, sagt Göbbels.

Eine weitere Ehrung wurde verschoben. Die Schützen wollten Ex-Bürgermeisterin Ursula Kwasny als Ehrenmitglied aufnehmen. Doch sie ist im Urlaub. „Spätestens beim Schützenfest werden wir die Ehrung aber nachholen“, versichert BSV-Pressesprecher Peter Eysen.

Text: ngz-online.de / Sebastian Draxl

Pokalschießen 2016: Scheibenschützen vorne

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Sechs Punkte Vorsprung in der Mannschaftswertung und auch den besten Einzelschützen: Mit 238 Ringen sicherte sich der Jägerzug „Scheibenschützen“ den Sieg beim BSV-Pokalschießen 2016.

Auch der beste Einzelschütze entstammt aus den Reihen der „Scheibenschützen“: Christoph Hinz holte sich diese Auszeichnung mit der maximalen Punktzahl von 50 Ringen.

Platz zwei in der Mannschaftswertung errang mit 232 Ringen der Jägerzug „Met Freud dabei“.

Der dritte Rang im Mannschaftswettbewerb war nur durch die Anzahl der geschossenen 10er zu ermitteln, denn die erste Mannschaft des Jägerzuges „St. Hubertus“ lag mit 232 Ringen zwar gleichauf, hatte jedoch fünf „Zehner“ weniger. Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir recht herzlich.

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016, Gewinner ist Dr. Clemens Stock.

Gewinner des Zugkönigsschießens ist in diesem Jahr Dr. Clemens Stock aus dem Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, er erzielte im Wettbewerb (siehe Bild links) den besten Treffer.

Die offizielle Liste mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses im Juli geehrt.

Der geschäftsführende Vorstand des BSV Grevenbroich bei der Jahreshauptversammlung 2016

BSV ernennt Ursula Kwasny zum Ehrenmitglied

BSV-Präsident Dr. Peter Cremerius skizzierte bei der Jahreshauptversammlung die Zukunft des Grevenbroicher Kirmesplatzes.

Ursula Kwasny ist jetzt Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins Grevenbroich. Bei der Jahreshauptversammlung im Forum des Grevenbroicher Pascal-Gymnasiums wurde die ehemalige Bürgermeisterin mit Mehrheit gewählt. Präsident Dr. Peter Cremerius hatte zuvor die Verdienste der im Oktober ausgeschiedenen Verwaltungschefin hervorgehoben, sie habe stets ein offenes Ohr für die Schützen gehabt, auf sie sei Verlass gewesen. Neben Ursula Kwasny tragen Altbürgermeister Erich Heckelmann und der ehemalige Südstadt-Pastor Eduard Gijsen die Ehrenmitgliedschaft des BSV.

Mit dem abgelaufenen Schützenjahr ist der Vorstand größtenteils zufrieden. An der Choreographie der neuen Regimentsabnahme auf der Lindenstraße müsse jedoch noch gefeilt werden, sagte Oberst Joachim Schwedhelm: „Das hat nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Einiges sei noch verbesserungsbedürftig. Etwa die Länge der Front, die vom Königspaar und den Ehrengästen abgeschritten wird. Sie habe sich im Vorjahr bis zum Hagelkreuz gezogen – das sei deutlich zu lang. Bei seiner Klausurtagung im März will der BSV-Vorstand ein Konzept für eine kürzere Regimentsabnahme und einen zügigen Anschluss an die Parade entwickeln.

Was die Zukunft des Kirmesplatzes betrifft: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann der Platz verlegt wird“, sagte Peter Cremerius. Mit dem künftig anstehenden Abriss der katholischen Grundschule und des Kindergartens am Hartmannweg entstehe im Zentrum ein neues, attraktives Areal für die Wohnbebauung. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gelände ausschließlich für vier Tage Schützenfest frei gehalten wird“, meinte der Präsident.

Die Alternative liege am Hagelkreuz, die dort freie Fläche sei vier Mal so groß wie der heutige Kirmesplatz und biete die Möglichkeit, neue und größere Fahrgeschäfte anzusiedeln – dies habe auch „einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Vereins“, so Cremerius. Wegen der Sicherheitsauflagen habe die derzeitige Budengasse viel an Atmosphäre eingebüßt, zudem gebe es keine Möglichkeiten, das Festzelt zu erweitern. „Eine Veränderung kann auch eine große Chance für das Brauchtum sein“, sagte Peter Cremerius. Der Vorstand selbst plane zwar keine Verlegung, das Thema komme aber in den nächsten Jahren auf den Verein zu.

Mit einem Blick auf das kommende Fest kündigte Christoph Oberbach an, dass schon sieben Züge Großfackeln bauen wollen. Der Fackelbaubeauftragte geht davon aus, dass im September mehr als zehn bunte Lichterwagen mit von der Partie sein werden. Neu gegründet hat sich der Förderverein für den BSV, der unter der Leitung von Detlef Bley steht. Die zurzeit 22 Mitglieder werden künftig die Organisation des Schützenbiwaks und anderer Veranstaltungen übernehmen. Dazu zählt auch das „Turmfest“, das während des City-Frühlings (23./24. April) rund um den neuen Schützenturm gefeiert werden soll.

Quelle: Wiljo Piel / NGZ Online

Treffen zum Volkstrauertag

Am Volkstrauertag wird traditionell in Ansprachen und bei Kranzniederlegungen der vielen Opfer gedacht, die durch Krieg und Terror ums Leben kamen.

Kreuze am Ehrenmal auf dem Friedhof Grevenbroich-Stadtmitte

Kreuze am Ehrenmal auf dem Friedhof Grevenbroich-Stadtmitte

Diese Gedenkstunde ist ein sichtbarer Ausdruck öffentlicher Gedenk- und Erinnerungskultur. Sie bietet die Gelegenheit, öffentlich das Andenken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu bewahren, im Erinnern an ihr Sterben immer wieder für Frieden und Versöhnung zu werben und dieses Vermächtnis auch an die junge Generation weiterzugeben.

Auch in Grevenbroich wird dieser Tag alljährlich begangen: gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) und der Stadt Grevenbroich erinnert man gemeinsam an die Toten der Weltkriege aber auch an der Opfer der jüngsten Gewalt überall auf der Welt.

Am Sonntag, dem 13.11.2016 findet die Gedenkfeier für die Gefallenen und Opfer beider Weltkriege anlässlich des Volkstrauertags statt. Wir Schützen treffen uns um 12.00 Uhr in Uniform auf dem Marktplatz, von wo aus wir dann mit allen Teilnehmern zum Ehrenmal auf dem Friedhof Stadtmitte marschieren. Nach der Gedenkfeier kehren wir zum Marktplatz zurück. Bei Regenwetter findet die Gedenkfeier im Ratssaal der Stadt Grevenbroich statt. Diese Veranstaltung ist keine Heldenverehrung, sondern ein Tag des Friedens und gegen das Vergessen. Um rege Beteiligung, auch in Uniform, wird gebeten.

Schützenkönig 2015-2016: Dominik I. Wegener und Königin Susanne

Dominik I. und Susanne Wegener regieren Grevenbroicher Schützen

Ein perfekter Tag mit Krönung und Geburtstag für Dominik Wegener, innige Liebeserklärungen und diverse Neuzugänge für das Archiv: Dies waren die schönsten Momente beim Krönungsball des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich. Präsident Peter Cremerius hatte den Gästen – darunter 20 Königspaare aus allen Stadtteilen – im voll besetzten Zelt nicht zu viel versprochen: „Dies wird ein Abend voller Emotionen.“

Grenzenlose Freude bei Dominik (45) und Susanne Wegener: Er war begeistert von seiner „wunderschönen Königin“. Die Borussia-Mönchengladbach-Fans hatten sich auf dem Weg zum Stadion kennengelernt, sind seit 2012 verheiratet und wohnen in Frimmersdorf. Die 41-Jährige – Sohn Justin und Tochter Gina gehören zum Hofstaat – zog in einer roten, mit Rosen und funkelnden Strass verzierten Robe die Blicke auf sich. In der Antrittsrede hob das Mitglied des Jägerzuges „Waldeslust“ die „Schützen und Schützenfrauen als die Wichtigsten beim Schützenfest“ hervor. Seine Pläne als König? „Vielleicht ein Anstrich für den Schützenturm“, witzelte er mit Blick auf Initiator Victor Göbbels. Zu den Klängen von Helene Fischers „Unser Tag“ drehten sie sich beim ersten Tanz als Regenten.

Wehmut herrschte bei Victor und Henriette Göbbels, als sie Königssilber und Königinnen-Brosche abgaben. Zuvor konnten sich beide über vielfaches Lob für ihre engagierte Regentschaft freuen. „Kaum einer hat für möglich gehalten, dass der Schützenbaum innerhalb eines Jahres stehen wird“, sagte Peter Cremerius. Mit schwarzen Dessous (bei der Krönung 2014 ein Hinweis auf den Laden von Henriette Göbbels), dem beim Kanuausflug „ertrunkenen“ Handy der Königin, Bierdeckeln mit Redestichworten des Königs und der Krawatte vom Königszug wird nun das Archiv bestückt. Mit einem liebevollen „Du bist die Beste“ und einem Kuss auf der Bühne dankte Göbbels seiner Henriette (im eleganten schwarzen Kleid).

Bei aller Freude erinnerten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Diakon Manfred Jansen an den Dachstuhlbrand, der am Krönungsmorgen im Seniorenheim „Lindenhof“ getobt hatte. Der Landrat dankte seinen Mitarbeitern und den Erasmus-Gymnasiasten. Diakon Jansen bat alle, „die Senioren, für die jede Veränderung schwierig ist, in die Gebete aufzunehmen“.

Quelle: Daniela Buschkamp, NGZ-Online.de

Der frisch gepflanzte Brauchtumswald

Ein Heimat- und Brauchtumswald für Grevenbroich

Nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft des Schützenplatzes in der Stadtmitte, sondern auch die Wald- und Forstflächen im gesamten Stadtgebiet wurden durch den Pfingststurm „Ela“ im Jahr 2014 stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Stadt Grevenbroich fehlten die entsprechenden Mittel, um die in Mitleidenschaft gezogenen Flächen im Bend wieder aufzuforsten.

Der Jägerzug „Die Höösche“  aus den Reihen des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V. hat daher die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) bei der Wiederaufforstung durch eine „Baumspende“ unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde die Idee geboren, diese Aktion den einzelnen Schützenzügen des Bürgerschützenvereins Grevenbroich sowie auch den Schützenvereinen, Bruderschaften, Kirmesgesellschaften sowie den Tambourcorps und Musikkapellen im Stadtgebiet Grevenbroich ans Herz zu legen, um durch deren Spende an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald einen Heimat- und Brauchtumswald entstehen zu lassen.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Die Aktion war ein durchschlagender Erfolg; es gingen Spendengelder für weit mehr als 100 Bäume ein. Besonders hat uns gefreut, dass neben den Vereinen aus der Stadtmitte auch Vereine aus den Stadtteilen Kapellen, Gustorf, Hemmerden, Elsen, Orken, Noithausen, Allrath, Neuenhausen, Elfgen-Belmen sowie der Südstadt dem Aufruf gefolgt sind.

Nach Rücksprache mit unserem Stadtförster wurden für die Anpflanzung Urwaldmammutbäume sowie Riesenmammutbäume vorgesehen. Die Auswahl dieser Baumarten ist darin begründet, dass diese eine lange Lebensdauer aufweisen, absolut sturmfest und klimaerprobt sind und in sumpfigem Gelände ideal gedeihen.

Ein Heimat- und Brauchtumswald wäre ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und wir bitten daher – auch im Namen des Jägerzuges „Die Höösche“ um rege Beteiligung. Spenden sind selbstverständlich in jeder Höhe willkommen. Ab einer Spende von 100,– € wird der jeweilige Baum mit einer Namensplakette des Zuges versehen; so können selbst die Enkel der Zugmitglieder noch Freude daran haben. Wer bis jetzt nicht gespendet hat, kann sich noch gerne einbringen. Im Herbst können weitere Bäume gepflanzt werden und das Schild wird dann erweitert.

Die Spende ist zu richten an
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
IBAN: DE23 3706 9306 7005 7420 18
BIC: GENODED1GBR
Stichwort: Schützenwald, Name des Zuges, Ort

Um die Spenden zu verwalten und die Spendertafel ggfls. zu aktualisieren, bittet der Jägerzug „Die Höösche“ um zeitgleiche Übersendung folgender Daten per Mail an:

Zugführer Bernhard Oberbach, Mail: boberbach[at]t-online.de
Name, Vorname, Anschrift (des Überweisenden), Name und Ort des Zuges, Höhe der Spende

Wir bitten um Unterstützung dieses lohnenswerten Projektes – für eine lebenswerte Stadt, die Natur und den Gemeinschaftssinn über Zug-, Vereins- und Ortsgrenzen hinaus.