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Zeltkarten im Vorverkauf

Das offiziell Festplakat zum Schützenfest 2016.

Das offiziell Festplakat zum Schützenfest 2016.

Aufgrund der Einlass-Situation am Kirmessamstag 2014 gibt es auch dieses Jahr wieder nicht nur ein zweites Kassenhäuschen vor dem Festzelt, darüber hinaus sind seit Samstag, dem 27.8. auch Eintrittskarten für die Veranstaltungen am Kirmessamstag und dem Frühschoppen am Kirmesmontag zum Preis von 7,- € (Samstag) bzw. 8,- € (Montag) im Vorverkauf in folgenden Geschäften zu erwerben:

  • Henriette – Feine Wäsche
    Kölner Straße 20
  • Modehaus Geka
    Breite Straße 18
Die Vorreiter des BSV Grevenbroich bei der Parade 2013.

Vom Fackelzug bis zur Parade

Die Innenstadt hat sich mächtig herausgeputzt, viele Schaufenster sind in BSV-Farben dekoriert, Fahnen und Girlanden künden vom nahen Festbeginn. Am Freitag, dem 2. September, öffnet der Kirmesplatz um 17 Uhr seine Pforten – die Schützen starten ihr Programm am Samstag, dem 3. September pünktlich um 11 Uhr mit einem Platzkonzert auf dem Markt, im Schatten der Kirche St. Peter und Paul.

Eine Stunde später wird die BSV-Kanone vor dem Museum im Stadtpark postiert, um das Fest mit 21 Schuss einzuböllern. Eine gute Tradition ist mittlerweile das Platzkonzert im Innenhof des Albert-Schweitzer-Hauses, das um 12.15 Uhr beginnt. Damit werden die Grevenbroicher Schützen einmal mehr mit den Senioren den Beginn des Festes feiern. Musikalisch wird es auch um 19.20 Uhr bei der Serenade zum Schützenfest auf dem Marktplatz. Tambourkorps und Musikvereine werden dann die Zuschauer auf den Fackelzug einstimmen. Der bunte Lindwurm setzt sich dann um 20.15 Uhr in Bewegung.

Am Sonntag heißt es: Früh aufstehen. Denn schon um 8.45 Uhr beginnt der Festgottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul. Daran schließt sich die Kranzniederlegung mit Großem Zapfenstreich am Denkmal an. Von dort aus marschiert das Regiment unter der Leitung von Oberst Joachim Schwedhelm ins Festzelt auf dem Schützenplatz, wo um 10.45 Uhr das Frühkonzert beginnt. In dessen Rahmen werden auch der neue Edelknabenkönig und der Jugendschützenkönig geehrt. Der Höhepunkt für das Königspaar Dominik I. und Königin Susanne bahnt sich um 14.30 Uhr mit dem großen Festzug, der Regimentsabnahme auf der Lindenstraße und der großen Parade auf der Breite Straße an. Um 20 Uhr ist Festball im Zelt.

Der Montag hat nur einen festen Programmpunkt – und der heißt Frühschoppen. Pünktlich um 11 Uhr spielt die Hardter Blasmusik zum Frühkonzert auf, gleichzeitig sprudelt der Bierbrunnen an der längsten Theke Grevenbroichs. Ab 15 Uhr heizt dann „DJ Pepi“ auf der Tanzfläche ein. Schon seit vielen Jahren verzichten die Bürgerschützen auf ein festes Programm am Montag. Viele Schützen ziehen ins Festzelt, um dort erst einmal gemeinsam ausgiebig zu frühstücken. Deftige Würste werden ebenso mitgebracht wie knackige Brötchen. Anschließend schmeckt das Bier doppelt so gut. Ganze Betriebe schließen an diesem Tag ihre Tore, damit der Chef mit der gesamten Belegschaft feiern kann. Auf diese Weise kann der Bürgerschützenverein in jedem Jahr einige Tausend Besucher im Festzelt begrüßen – zu einer geselligen Veranstaltung, die immer beliebter wird.

Auch am Dienstag haben die Grevenbroicher Schützen weitgehend dienstfrei. Sie treffen sich in der Regel bei ihren Zugkönigen oder in den Wachlokalen, um dort gemütlich beisammen zu sitzen und die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Um 18.00 Uhr müssen sie aber fit sein. Denn dann ist noch einmal ein Festzug angesagt. Die in mühevoller Arbeit gebauten Großfackeln werden dann noch einmal durch die Straßen gezogen. Auch König Dominik I. Wegener und seine Königin Susanne werden dann noch einmal im Mittelpunkt des Geschehens stehen – vor allem bei der Parade auf der Breite Straße. Der Umzug des Schützenregiments endet traditionell im Festzelt. Dort bahnt sich dann ein weiteres, abschließendes Ereignis an. Es heißt nämlich Abschied nehmen von Dominik und Susanne Wegener, die nach zwölfmonatiger Regierungszeit ihre Insignien abgeben müssen. Der Krönungsball beginnt pünktlich um 19.30 Uhr. Im festlichen Ambiente wird Präsident Dr. Peter Cremerius das Königssilber an den neuen Regenten Manfred II. Dörenkamp und das Diadem an die neue Königin Bettina Dörenkamp überreichen. Damit endet ein weiteres Fest des größten Bürgerschützenvereins in Grevenbroich.

Einmarsch der Regimentsführung am Kirmessamstag 2013

Tischordnung veröffentlicht

Der Tischplan für das Schützenfest 2016

Der Tischplan für das Schützenfest 2016

Ja, wo sitzen sie denn? Um Schützen und Besuchern im Vorfeld des Schützenfestes die Orientierung zu erleichtern, hat die Regimentsführung um Jägermajor Stefan Sürth auch dieses Jahr rechtzeitig zum Schützenfest die Tischordnung im Festzelt festgelegt und veröffentlicht. Sehen Sie hier vorab, wo Sie mit Ihrem Verein an den Tagen des Grevenbroicher Schützenfestes sitzen.

Die im Rahmen der Zugführerbesprechung festgelegten Tischnummern finden Sie in DIESER Tabelle, die Übersicht der Tische im Zelt gibt es HIER.

Regimentsbefehl 2016 veröffentlicht

Der Regimentsbefehl 2016

Der Regimentsbefehl 2016

Die Tage bis zum Schützenfest fliegen dahin und somit es es höchste Zeit, dass die Zugführer des Grevenbroicher Regiments sich an die Erstellung der Zugbefehle begeben können.

Wie bereits von Oberst Joachim Schwedhelm auf der Zugführerbesprechung angekündigt, wird es in diesem Jahr einige Neuerungen bzw. Änderungen im Ablauf geben. Im Einzelnen sind dies:

  1. Das Einschießen des Schützenfestes findet nicht mehr im Garten des Standesamtes, sondern im Stadtpark hinter dem Museum Villa Erckens statt.
  2. Der diesjährige Schützenfest-Gottesdienst findet am Sonntag, den 4.9.2016, aufgrund des regelmäßigen Wechsels in der katholischen Kirche St. Peter und Paul statt.
  3. Zur Behebung der Probleme bei der letztjährigen Regimentsabnahme gibt es Sonderseiten mit Hinweisen zum Ablauf.
  4. Die Antretezeiten und Zugwege aus dem Vorjahr haben sich bewährt, so dass es keine Veränderungen geben wird.
  5. Der Krönungsball beginnt dank der Zugwegverkürzung wie bereits in den Vorjahren um 19.30 Uhr, also eine Stunde eher als bisher. Für die Zugdamen und Gäste: der Einmarsch ist für 19.15 Uhr geplant.

Der Regimentsbefehl kann HIER heruntergeladen werden.

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Kronprinzenpaar und neue Kette für den BSV

Nach einem spannenden Vogelschuss errang Manfred Dörenkamp die Kronprinzenwürde und wird mit seiner Frau Bettina neues Regentenpaar.

Der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. hat ein neues Kronprinzenpaar: Manfred und Bettina Dörenkamp werden die amtierenden Majestäten Dominik und Susanne Wegener am Schützenfest-Dienstag ablösen. Manfred Dörenkamp, der dem Jägerzug „Noh’besch Jonge“ angehört, hatte beim Königsvogelschuss am Samstagabend das hölzerne Federvieh mit dem 30. Schuss von der Stange geholt. Die Schützen empfingen „ihren“ neuen Kronprinzen anschließend begeistert im Festzelt.

Der Klinik-Stationsleiter Manfred Dörenkamp (59) und seine Frau Bettina, die von Beruf Kinderkrankenschwester ist, sind seit 2007 verheiratet und haben eine Tochter. Ajdutant wird Dörenkamps Zugkamerad Josef Flesch. Gratulationen gab’s vom gesamten BSV-Vorstand um Präsident Peter Cremerius, der vor dem Vogelschuss das neue Königssilber vorstellte. Die alte Königskette ist inzwischen 96 Jahre alt und in den vergangenen Jahrzehnten mit mehr als 70 Plaketten versehen worden, in die die Namen der jeweiligen Könige eingraviert sind.

„Die Kette hat einen sehr hohen ideellen Wert. In den vergangenen Jahren ist sie allerdings durch zahlreiche öffentliche Auftritte der Könige und durch das regelmäßige Polieren stark beansprucht worden“, sagte Präsident Cremerius. Die Ösen hätten bereits mehrfach repariert werden müssen. Da die Original-Kette geschont werden soll und weil die zwischenzeitlich angeschaffte Ausgehkette für den König nicht mehr repräsentativ genug ist, haben sich die Schützen dazu entschieden, ein neues Königssilber anzuschaffen – eine Kette, die sich auch für den Dauereinsatz eignet.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

„Die alte Kette soll künftig nur noch am Tag des Vogelschusses sowie beim Schützenfest getragen werden“, sagte der Präsident. Nach Auskunft des BSV-Sprechers Peter Eysen soll die alte Kette das Jahr über als Ausstellungsstück im Schützenzimmer des Schlosses zu bewundern sein. Die neue Repräsentationskette soll dieses Jahr bei der Krönung des jetzt ermittelten Kronprinzenpaares zum Einsatz kommen. Möglich gemacht hatte die Neuanschaffung der Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, der 1920 gegründet wurde und damit genauso alt ist wie die originale Kette. Die Mitglieder hatten großzügig gespendet und dem Kettenbeauftragten Peter Reibel damit „grünes Licht“ gegeben.

Vor der Präsentation der neuen Kette ehrte Peter Cremerius das amtierende Königspaar Dominik und Susanne Wegener (Jägerzug „Waldeslust“) für ihren bereits erbrachten Einsatz in diesem Jahr. Später wurden noch insgesamt 19 Jubilare von Oberst Joachim Schwedhelm für ihre langjährige Mitgliedschaft im BSV ausgezeichnet, sieben Schützen für 25 Jahre, weitere sieben für 40 Jahre, drei für 50 und Gerd Peters (Jägerzug „Erftjonge“) sowie Anton „Toni“ Grippekoven (Jägerzug „Sankt Sebastian“) für 60 Jahre Mitgliedschaft. Darüber hinaus feiern „Die Walzenbrüder“ ihr 65-, der Grenadierzug „Erftgrafen“ sein 80- und der Jägerzug „Sängerkreis“ sein 95-jähriges Bestehen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit musikalischer Begleitung und gemeinsamem Verfolgen des EM-Viertelfinals über eine Großleinwand aus. Eine gelungene Einstimmung auf den bevorstehenden „Endspurt“ bis zum Schützenfest Anfang September.

Fotos: J. Wosnitza · Mit Material von ngz-online.de

Die amtierenden Majestäten aus dem Grevenbroicher Stadtgebiet beim Turmfest 2016.

Turmfest läutet Schützenfestzeit ein

Die Schützenfest-Saison ist jetzt offiziell eröffnet: Beim Turmfest des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V. am Samstag, dem 23.4.2016 gab Bürgermeister Klaus Krützen vor dem neuen Schützenturm an der Karl-Oberbach-Straße einen symbolischen Startschuss ab.

Zum ersten Mal trafen sich mehrere hundert Schützen vor dem markanten Turm, mit dem sich viele identifizieren. Inzwischen ist auch der Platz unter dem stählernen Kunstwerk angelegt worden – unter anderem ist ein Schotter-Bett um ein Negativ eines der aus dem Turm geschnittenen Bäume angelegt worden. „Fertig ist er aber immer noch nicht ganz“, sagte Mitorganisator Victor Göbbels. Es fehlen noch eine Erklär-Tafel sowie ein Hinweis auf die Grevenbroicher Schützenzüge.

Noch diesen Sommer soll der beleuchtete Schützenturm in Baum-Optik, der vom Grevenbroicher Künstler Jörg Schröder entworfen worden war, komplett fertiggestellt werden. „Außerdem planen wir, in Zukunft häufiger Turmfeste zu organisieren“, sagte Victor Göbbels, der es sich in seiner Amtszeit als Schützenkönig 2014/15 zur Aufgabe gemacht hatte, das Projekt „Schützenbaum für die Innenstadt“ in Angriff zu nehmen. Viele Schützen identifizierten sich inzwischen mit dem Symbol, viele packten beim Bau und beim Anlegen des Platzes mit an. Mehrere hundert Schützen – auch die der 20 befreundeten Vereine, deren Wappen zwischen den Zinnen des Turms verewigt sind – beteiligten sich jetzt auch am ersten Fest, bei dem der Turm von Diakon Manfred Jansen gesegnet wurde.

Als Zeichen der Gemeinschaft organisierte der BSV auch ein großes Foto, bei dem sich Vertreter der befreundeten Vereine aus umliegenden Stadtteilen Hand in Hand um den Turm aufstellten. Victor Göbbels kündigte darüber hinaus an, dass die Hecken zur Erft auf Höhe des Schützen-Kunstwerks geschnitten werden. „Wir haben den großen Vorteil, dass ein Fluss durch unsere Stadt fließt. Das Problem ist nur, dass kaum jemand die Erft sieht“, erklärte Göbbels, der sich mit der Resonanz beim ersten Turmfest zufrieden zeigte. Künftig könnte das Fest auch außerhalb des City-Frühlings stattfinden.

Quelle: ngz-online.de | Foto: Jan Wosnitza

Der frisch gepflanzte Brauchtumswald

Grevenbroicher Heimat- und Brauchtumswald

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Nachdem vor einigen Tagen die Ehrentafel der Spender für den Grevenbroicher Heimat- und Brauchtumswald durch Graffiti-Schmierereien verunstaltet wurde, freuen sich Bernhard Oberbach und der diesjährige Schützenkönig des BSV 1849 Grevenbroich Dominik I. Wegener, dass die Tafel dank tatkräftiger Unterstützung der Forstbetriebe wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Da auf der Fläche noch genügend Platz für die Pflanzung weiteren Bäume vorhanden ist, möchten die Initiatoren – insbesondere Dominik I, – für weitere Spenden werben. Hierzu ist für alle interessierten Spender am 28.4.2016 um 17:30 Uhr ein Treffen an der Ehrentafel vorgesehen, an dem Herr Wadenpohl als zuständiger Stadtförster Fragen zur Pflanzung beantworten wird.

Der amtierende Schützenkönig des BSV 1849 Grevenbroich e.V. will verstärkt für weitere Spenden anlässlich seiner Besuche auf den Schützenfesten der befreundeten Vereine werben. Hier wäre es schon ein Erfolg, wenn sich die jeweiligen Könige der befreundeten Vereine zu einer Spende entschließen könnten.

Wie in der vorangegangenen Spendenaktion ist die Spende zu richten an

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
IBAN: DE23 3706 9306 7005 7420 18
BIC: GENODED1GRB
Stichwort: Schützenwald, Name des Zuges/Spenders, Ort

Ferner wird darum gebeten, Name des Spenders, Vorname, Anschrift, Name und Ort des Zuges, Höhe der Spende per Mail an boberbach@t-online.de zu senden.

 

Oberst Joachim Schwedhelm verlieh den Oberstorden 2016 an Victor Göbbels.

Victor Göbbels erhält Oberstorden

Letztjährige Majestät wird stellvertretend für das Engagement für Verein und Schützenturm geehrt.

Mehr als 200 Schützen kamen am Freitagabend zur ersten offiziellen Veranstaltung des Bürgerschützenvereins Grevenbroich in diesem Jahr in den Rittersaal des Alten Schlosses. Oberst Joachim Schwedhelm hatte zum Oberstehrenabend geladen. Höhepunkt war die Verleihung des neunten Oberstordens an Victor Göbbels.

Um den Rittersaal für den Abend nutzen zu können, mussten einige Schützen mit anpacken. „Der Saal wird zurzeit als Essensausgabe für die Flüchtlingsunterkunft genutzt. Wir haben den Saal ausgeräumt und bis Samstagmorgen auch wieder hergerichtet“, sagte Schwedhelm. Präsident Dr. Peter Cremerius wies in seiner Begrüßung auf die verheerende Lage der Flüchtlinge hin. „Traditionell sind die Schützen immer hilfsbereit gewesen. Ich fordere alle Schützen der Stadt auf, die Augen nicht vor dem Leid der Flüchtlinge zu verschließen.“ Neben den Schützen aus der Stadtmitte waren Vertreter aus vielen Stadtteilen gekommen. „Der Oberstehrenabend soll nicht nur eine Einstimmung auf die Schützenfestsaison sein. Es sollen auch Probleme und gemeinsame Themen besprochen werden. Denn Schützen sollten zusammenhalten“, erklärte Schwedhelm.

Das „Wir-Gefühl“ will auch Ex-König Victor Göbbels stärken. Der 48-Jährige bekam feierlich den Oberstorden von Joachim Schwedhelm verliehen. „Für sein Engagement für den Verein, aber auch vor allem für die Gestaltung und Schaffung eines Schützenbaums hat er diesen Orden mehr als verdient“, so Schwedhelm. Göbbels widmete den Orden jedoch dem ganzen zehnköpfigen Team, das beim Bau des Schützenturms an der Sparkasse geholfen habe. „Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Als nächstes richten wir die Grünanlage rund um den Turm her. Es gibt auch Planungen, den Turm in gewisser Weise an die Erft anzubinden“, erklärte Göbbels und warb für das Turmfest am 23. April im Rahmen des City-Frühlings. „Wir wollen dort alle gemeinsam feiern. Der Turm steht für alle Schützen in Grevenbroich“, sagt Göbbels.

Eine weitere Ehrung wurde verschoben. Die Schützen wollten Ex-Bürgermeisterin Ursula Kwasny als Ehrenmitglied aufnehmen. Doch sie ist im Urlaub. „Spätestens beim Schützenfest werden wir die Ehrung aber nachholen“, versichert BSV-Pressesprecher Peter Eysen.

Text: ngz-online.de / Sebastian Draxl

Pokalschießen 2016: Scheibenschützen vorne

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Sechs Punkte Vorsprung in der Mannschaftswertung und auch den besten Einzelschützen: Mit 238 Ringen sicherte sich der Jägerzug „Scheibenschützen“ den Sieg beim BSV-Pokalschießen 2016.

Auch der beste Einzelschütze entstammt aus den Reihen der „Scheibenschützen“: Christoph Hinz holte sich diese Auszeichnung mit der maximalen Punktzahl von 50 Ringen.

Platz zwei in der Mannschaftswertung errang mit 232 Ringen der Jägerzug „Met Freud dabei“.

Der dritte Rang im Mannschaftswettbewerb war nur durch die Anzahl der geschossenen 10er zu ermitteln, denn die erste Mannschaft des Jägerzuges „St. Hubertus“ lag mit 232 Ringen zwar gleichauf, hatte jedoch fünf „Zehner“ weniger. Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir recht herzlich.

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016, Gewinner ist Dr. Clemens Stock.

Gewinner des Zugkönigsschießens ist in diesem Jahr Dr. Clemens Stock aus dem Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, er erzielte im Wettbewerb (siehe Bild links) den besten Treffer.

Die offizielle Liste mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses im Juli geehrt.

Der geschäftsführende Vorstand des BSV Grevenbroich bei der Jahreshauptversammlung 2016

BSV ernennt Ursula Kwasny zum Ehrenmitglied

BSV-Präsident Dr. Peter Cremerius skizzierte bei der Jahreshauptversammlung die Zukunft des Grevenbroicher Kirmesplatzes.

Ursula Kwasny ist jetzt Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins Grevenbroich. Bei der Jahreshauptversammlung im Forum des Grevenbroicher Pascal-Gymnasiums wurde die ehemalige Bürgermeisterin mit Mehrheit gewählt. Präsident Dr. Peter Cremerius hatte zuvor die Verdienste der im Oktober ausgeschiedenen Verwaltungschefin hervorgehoben, sie habe stets ein offenes Ohr für die Schützen gehabt, auf sie sei Verlass gewesen. Neben Ursula Kwasny tragen Altbürgermeister Erich Heckelmann und der ehemalige Südstadt-Pastor Eduard Gijsen die Ehrenmitgliedschaft des BSV.

Mit dem abgelaufenen Schützenjahr ist der Vorstand größtenteils zufrieden. An der Choreographie der neuen Regimentsabnahme auf der Lindenstraße müsse jedoch noch gefeilt werden, sagte Oberst Joachim Schwedhelm: „Das hat nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Einiges sei noch verbesserungsbedürftig. Etwa die Länge der Front, die vom Königspaar und den Ehrengästen abgeschritten wird. Sie habe sich im Vorjahr bis zum Hagelkreuz gezogen – das sei deutlich zu lang. Bei seiner Klausurtagung im März will der BSV-Vorstand ein Konzept für eine kürzere Regimentsabnahme und einen zügigen Anschluss an die Parade entwickeln.

Was die Zukunft des Kirmesplatzes betrifft: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann der Platz verlegt wird“, sagte Peter Cremerius. Mit dem künftig anstehenden Abriss der katholischen Grundschule und des Kindergartens am Hartmannweg entstehe im Zentrum ein neues, attraktives Areal für die Wohnbebauung. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gelände ausschließlich für vier Tage Schützenfest frei gehalten wird“, meinte der Präsident.

Die Alternative liege am Hagelkreuz, die dort freie Fläche sei vier Mal so groß wie der heutige Kirmesplatz und biete die Möglichkeit, neue und größere Fahrgeschäfte anzusiedeln – dies habe auch „einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Vereins“, so Cremerius. Wegen der Sicherheitsauflagen habe die derzeitige Budengasse viel an Atmosphäre eingebüßt, zudem gebe es keine Möglichkeiten, das Festzelt zu erweitern. „Eine Veränderung kann auch eine große Chance für das Brauchtum sein“, sagte Peter Cremerius. Der Vorstand selbst plane zwar keine Verlegung, das Thema komme aber in den nächsten Jahren auf den Verein zu.

Mit einem Blick auf das kommende Fest kündigte Christoph Oberbach an, dass schon sieben Züge Großfackeln bauen wollen. Der Fackelbaubeauftragte geht davon aus, dass im September mehr als zehn bunte Lichterwagen mit von der Partie sein werden. Neu gegründet hat sich der Förderverein für den BSV, der unter der Leitung von Detlef Bley steht. Die zurzeit 22 Mitglieder werden künftig die Organisation des Schützenbiwaks und anderer Veranstaltungen übernehmen. Dazu zählt auch das „Turmfest“, das während des City-Frühlings (23./24. April) rund um den neuen Schützenturm gefeiert werden soll.

Quelle: Wiljo Piel / NGZ Online