BSV-Schützenabend 2024

Schützenabend stimmt aufs Jubiläum ein

Pünktlich zur Halbzeit der Wartezeit auf’s nächste Schützenfest laden der BSV 1849 Grevenbroich und sein Gesamtvorstand zu einem neuen Traditionstermin ins Alte Rathaus: Am Samstag, dem 9. März 2024 findet ab 19.30 Uhr der erste Schützenabend des BSV Grevenbroich im Bernardussaal statt.

Bei diesem Schützenabend soll in geselliger Runde ein Vorgeschmack auf das kommende Jubiläumsjahr geboten werden. Gemeinsam mit Freunden aus dem Regiment und den befreundeten Vereinen wollen wir uns darüber hinaus auf die kommende Saison des sommerlichen Brauchtums einstimmen. Wir denken, dass wir mit dem Bernardussaal – Grevenbroichs guter Stube – einen hervorragenden Ersatz für die ehrwürdigen Gemäuer des Alten Schlosses gefunden haben und hier den richtigen Rahmen für diesen Abend in lockerer Runde bieten können.

Natürlich sind, wie auch in den Vorjahren, nicht nur die Schützen des Grevenbroicher Regiments, sondern wie bisher auch Gäste aus den befreundeten Vereinen sowie unser Bürgermeister mit seinen Vertretern eingeladen. Daher würden wir uns freuen, unsere Züge in Uniform bzw. einheitlicher Zugkleidung (Zughemden oder Polo-Shirts ggf. mit Pullover) begrüßen zu dürfen. Für die Begleitungen und Gäste besteht keine Notwendigkeit für Abendgarderobe, legere Ausgehkleidung zum Wohlfühlen ist völlig ausreichend. Es soll ein kurzweiliger, geselliger Abend ohne lange Reden, dafür mit umso besserer Stimmung werden. Für die musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir hoffen auf rege Beteiligung, damit uns allen ein stimmungsvoller Auftakt in die Grevenbroicher Schützensaison 2024 gelingt und wir einen Abend nach unserem Motto: „Für Bürgersinn und Heimattreue“ verleben können.

Nachruf Karl-Heinz Klefisch

BSV Grevenbroich trauert um Karl-Heinz Klefisch

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod unseres ehemaligen 1. Schießmeisters Karl-Heinz Klefisch bekannt.

Karl-Heinz Klefisch wurde am 2. Oktober 1938 in Widdeshoven geboren. Nachdem er im Jahr 1962 ins benachbarte Grevenbroich übersiedelte, trat er bereits im Januar 1965 in die Reihen des Jägerzuges „Scheibenschützen“ ein. Von Anfang an war er Mitglied der Fahnengruppe und trug die Standarte über 30 Jahre stets voran. Auch das Amt des Zugkönigs bekleidete er mehrmals, und war in den Jahren 1977/78, 1997/98 zum 150. Jubiläum der Scheibenschützen und 2011/12.

Bekanntheit über seinen Zug hinaus erlangte Klefisch Anfang der achtziger Jahre, als er dem damaligen Schießmeister Leo Kramer assistierte und sein Amt nach dessen Tod im Jahre 1989 offiziell übernahm. Das Amt des 1. Schießmeisters des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V. füllte Karl-Heinz Klefisch über zwanzig Jahre lang aus, bis er es im Jahr 2010 aus Altersgründen abgab.

Bei allen Schießwettbewerben – sei es das BSV-Pokalschießen, der Vogelschuss der Scheibenschützen oder der Königsvogelschuss des BSV – war er ein fester Bestandteil des BSV-Vorstands und sorgte durch seine souveräne und ruhige Art für das reibungslose Gelingen unserer Veranstaltungen.

Karl-Heinz Klefisch verstarb am 13. Februar 2024. Mit ihm verliert der BSV Grevenbroich eine von allen geschätzte und respektierte Persönlichkeit, die unser Vereinsleben und die Brauchtumspflege mitgestaltet hat. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Einladung zum 142. BSV-Pokalschießen

Auch dieses Jahr führt der BSV 1849 Grevenbroich mit dem mittlerweile 142. BSV-Pokalschießen eine Traditionsveranstaltung fort.
Mit der bewährten Kooperation von BSV und den Scheibenschützen Grevenbroich 1848 e.V. findet das Schießen am Samstag, den 16. März 2024 von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr auf dem Schießstand am „Alten Schloss“ statt, die Bewirtung übernehmen auch dieses Mal die Frauen der Scheibenschützen.

Wie Schießmeister Thomas Gallus erläutert, soll das Pokalschießen nach einem guten Anklang der Neuerungen für alle teilnehmenden Schützen und die Züge mit den im Jahr 2019 eingeführten Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität fortgesetzt werden. Auch in diesem Jahr gilt folgende Preisstaffelung: Die Meldegebühr pro Schütze wird auf 5,– € festgelegt; dafür werden künftig jedoch nicht mehr allein die Erstplatzierten geehrt, sondern es werden Preisgelder für den ersten bis zum fünften Platz ausbezahlt.

Preisgelder 2024:

1. Platz: 120 €
2. Platz: 80 €
3. Platz: 60 €
4. Platz: 50 €
5. Platz: 50 €

Auch das Preisschießen der Zugkönige findet dieses Jahr wieder statt. Beim Zugkönigsschießen gibt jeder Zugkönig eines Vereins einen Schuss auf eine Ehrenscheibe ab. Geschossen wird auf 25 m mit Kleinkaliber-Gewehr und offener Visierung. Die Teilnahme am Zugkönigsschießen ist kostenfrei.

Der Modus des Team-Wettbewerbs ist bewährt: Die Mannschaftsstärke beträgt bis zu 7 Schützen, wobei 5 Schützen pro Mannschaft in die Wertung eingehen; Einzelschützen sind zugelassen. Es werden 5 Schuss Probe und 5 Schuss Wertung mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf 25 m geschossen. Anmelden können sich die Züge des BSV Grevenbroich mit diesem Formular – wir hoffen auf rege Teilnahme.

Aus organisatorischen Gründen werden den einzelnen Zügen Startzeiten zugeordnet. Sollte jemand Terminwünsche haben, sind diese bitte vorab mitzuteilen. Ungeachtet dessen können natürlich einzelne Schützen in der Zeit von 13.00 – 19.00 Uhr vor- bzw. nachschießen. Sollten Mannschaften die Startzeiten nicht einhalten, müssen sie mit Wartezeiten rechnen. Es wird aber niemand nach Hause geschickt.

Bei weiteren Fragen zum Pokalschießen wenden Sie sich bitte an den Schießmeister, Thomas Gallus (thp.gallus[at]t-online.de).

Nachruf Linda Sieben

BSV Grevenbroich trauert um Linda Sieben

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Linda Sieben, Schützenkönigin 1977/78, bekannt.

Dietlinde „Linda“ Sieben wurde am 16. Januar 1945 geboren und war ein waschechtes Grevenbroicher Urgestein.

Schützenkönigspaar 1976/77: S.M. Karl I. und Dietlinde Sieben

Schützenkönigspaar 1976/77: S.M. Karl I. und Dietlinde Sieben

Gemeinsam mit ihrem Mann war sie Mitglied im Jägerzug „St. Sebastian“. Darüber hinaus war sie als Empfangsdame der damaligen Kreissparkasse Grevenbroich weithin bekannt und als Frau des Grenadiermajors Karl Sieben auch stets im Schützenfest-Geschehen präsent.

Mit mit ihrem Mann feierten sie im Königsjahr 1976/77 den Höhepunkt ihrer Vereinslaufbahn als S.M. Karl I. und Linda Sieben, wo sie unseren Verein auch über seine Grenzen hinaus repräsentierten. Gemeinsam stifteten sie darüber hinaus die Königinnenbrosche, welche die amtierende Königin bis heute als äußeres Zeichen ihrer Würde trägt.

Mit Linda Sieben verlieren der Bürgerschützenverein Grevenbroich und der Königinnenkreis des BSV Grevenbroich eine liebenswerte und von allen geschätzte Persönlichkeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

BSV Grevenbroich trauert um John Mahoney

Der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. trauert um Herrn John Mahoney.

John Mahoney bei der Präsentation des historischen Säbels 2023.

John Mahoney bei der Präsentation des historischen Säbels 2023.

John Mahoney aus Philadelphia, Pennsylvania, USA, stellte uns im Jahr 2022 den in seinem Besitz befindlichen historischen Königssäbel von S.M. Rudolf I. Seibel zur Verfügung, den dieser im Jahr 1926/27 an das Grevenbroicher Tambourcorps gestiftet hatte. Es entwickelte sich ein guter Kontakt und so reiste er dieses Jahr persönlich zur offiziellen Übergabe des Säbels im Rahmen unseres Schützenfestes an.

Im weiteren Verlauf seines Deutschland-Aufenthaltes entwickelten sich jedoch schwerwiegende medizinische Komplikationen, die einen längeren Krankenhausaufenthalt und einen Rücktransport in die USA erforderlich machten. Am 6. Oktober verstarb John Mahoney an den Folgen dieser Komplikationen in einem Krankenhaus in Philadelphia.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Nachruf Fritz Löhr

BSV trauert um Fritz Löhr

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Fritz Löhr bekannt.

Fritz Löhr wurde am 22.3.1933 geboren und gehörte dem BSV Grevenbroich im Jägerzug „St. Florian“ seit der Auflösung des Grevenbroicher Tambourcorps an.

Löhr wollte zunächst Gärtner werden, was aber durch die Kriegs- und Nachkriegswirren nicht möglich war. Er war dann zunächst im Baufach tätig und wechselte später zur Kreisverwaltung. Hier ist er in Rettungswache tätig.

Schützenkönigspaar 1981/82: Fritz IV. und Heidi Löhr

Schützenkönigspaar 1981/82: Fritz IV. und Heidi Löhr

Als das 50-jährige Zugjubiläum des Jägerzuges „St. Florian“ nahte, reifte in Löhr der Gedanke, aus diesem Anlass die Königswürde zu übernehmen. Dieses Vorhaben setzte er schließlich mit dem 36. Schuss in die Tat um und krönte so seine Schützenlaufbahn mit der Übernahme des Schützenkönigsamtes als S.M. Fritz IV. gemeinsam mit seiner Frau Heidi im Jahr 1981/82, in dem er das Regiment weit über die Grenzen der Grevenbroicher Stadtmitte hinaus repräsentierte.

Fritz Löhr verstarb am 20.9.2023. Mit ihm verliert der BSV Grevenbroich eine von allen geschätzte und respektierte Persönlichkeit, die unser Vereinsleben und die Brauchtumspflege mitgestaltet hat. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Das neue Grevenbroicher Königspaar S.M. Rüdiger I. und Stefanie Schlott.

Rüdiger und Stefanie Schlott regieren die Grevenbroicher Schützen

Mit der Krönung der neuen Majestäten endete das Schützenfest 2023 in Grevenbroich. Bevor die neuen Regenten übernahmen, verabschiedete sich das Regiment von Daniel und Carmen Tockhorn – und dabei wurden auch einige Tränen vergossen.

Die Krönung des neuen und die Verabschiedung des alten Königspaares ist immer der feierliche Schlusspunkt eines schönen Schützenfestes. So auch beim Schützenfest des Jahres 2023. Das dort Gesagte kann kurz und bündig so zusammengefasst werden: Der Bürgerschützenverein hatte mit Daniel und Carmen Tockhorn ein hervorragendes Königspaar. Und es bekommt mit Rüdiger und Stefanie Schlott wieder sehr vielversprechende Regenten.

Präsident Detlef Bley lobte das alte Königspaar recht überschwänglich: „Bei euch hat man jede Sekunde den Spaß, den ihr hattet, und die ganz große Emotion spüren können.“ Die spürte man am Dienstagabend übrigens auch noch einmal: „Was wäre ich ohne Dich?“, fragte Daniel Tockhorn seine Frau – und die bekam feuchte Augen und griff zu einem Taschentuch. „Ihr seid ein Spitzenregiment“, lobte der alte König. Und der Schlusssatz seiner Rede lautete so: „Die Tockies haben fertig.“ Dann standen Rüdiger und Stefanie für den Rest des Abends im Mittelpunkt. Sie bekamen die Insignien ihrer Regentschaft überreicht.

Detlef Bley beschrieb den neuen König, der Ende des Monats 59 Jahre alt wird, als eine Art Tausendsassa – einen, der sich in etlichen Berufen bewährt hat. Das neue Königspaar lebt in Köln. So ist zu erklären, dass Rüdiger Schlott zwölf Jahre lang Prinzenführer des Kölner Dreigestirns war. Und dass er zum Fan vom 1. FC Köln geworden ist. Schlott gehörte 1979 zu den jungen Männern, die den 1929 gegründeten Jägerzug „Jungschützen“ übernommen hatten. Dass im kommenden Jahr, zum 175-jährigen Bestehen des Bürgerschützenvereins, ein Mann aus diesem Zug Schützenkönig wird, ist so selbstverständlich nicht: Seit der Übernahme des Jägerzugs „Jungschützen“ im Jahr 1979 stellt dieser Zug jetzt zum ersten Mal den Schützenkönig.

König und Königin verbinden die Liebe zum Winterbrauchtum, zum Sommerbrauchtum und zur Reiterei. Rüdiger Schlott, der in Schützenkreisen Rudi genannt wird und der sich als Mann fürs Grobe und fürs Filigrane bewährt hat, ist sattelfest, war viele Jahre lang einer der Vorreiter. „Bezüglich eines Endes der Vorreiterei ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, gab Detlef Bley zu verstehen.

Als Königsoffizier hat sich Rüdiger Schlott seinen alten Weggefährten Thomas Oberbach ausgesucht. Der Adjutant, der als Rechtsanwalt arbeitet und mit seiner Frau Birgit auftreten wird, stammt zwar aus einer bekannten Grevenbroicher Dynastie, er lebt und arbeitet aber in Hamburg und dürfte nicht bei jedem Termin im Laufe der Regentschaft dabei sein. Sein Zugkamerad und Oberst Stefan Sürth gab dem frisch gekrönten Königspaar folgendes mit auf den Weg: „Macht was draus, wuppt das Ding.“

Text: Rudolf Barnholt / ngz-online.de

Nachruf Gerda Peters

BSV Grevenbroich trauert um Gerda Peters

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Gerda Peters, Schützenkönigin 1977/78, bekannt.

Gerda Peters wurde am 26. Mai 1934 in Rheinhausen geboren und kam 1946 durch ihren Vater nach Grevenbroich, der bei der Bundesbahn beschäftigt war.

Schützenkönigspaar 1977/78: Gerd III. und Gerda Peters

Schützenkönigspaar 1977/78: Gerd III. und Gerda Peters

Gemeinsam mit ihrem Mann waren sie Mitglied im Jägerzug „Erftjonge“. Mit diesem feierten sie im Königsjahr 1977/78 den Höhepunkt ihrer Vereinslaufbahn als S.M. Gerd I. und Gerda Peters, wo sie unseren Verein auch über seine Grenzen hinaus repräsentierten. Präsent war Gerda auch durch durch das Amt ihres Mannes als Vizepräsident des Vereins von 1994 bis zum Jahr 2006, wonach er zum Ehrenmitglied der Vereins ernannt wurde.

Mit Gerda Peters verlieren der Bürgerschützenverein Grevenbroich und der Königinnenkreis des BSV Grevenbroich eine liebenswerte und von allen geschätzte Persönlichkeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Rüdiger Schlott ist neuer BSV-Kronprinz

Die königliche Nachfolge beim BSV Grevenbroich ist geklärt: Rüdiger und Stefanie Schlott sind das neue Kronprinzenpaar der Stadtmitte. Zudem machten die Schützen den Weg dafür frei, dass Frauen Mitglied werden können.

Am Freitag die Mitgliederversammlung und am Samstag dann der BSV-Königsehrentag mit Ehrungen, Pfänder- und Jung-Königsschießen sowie dem Königsvogelschuss: Der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. kann auf ein rundum gelungenes Wochenende zurückblicken.

Am Freitagabend votierten 84 Prozent der anwesenden 107 Schützen dafür, dass künftig auch Frauen Mitglieder des Bürgerschützenvereins werden können. Bürgermeister Klaus Krützen sprach von einem „bahnbrechenden Beschluss“. In der Jahreshauptversammlung am Anfang des Jahres war dem Vorstand der Auftrag erteilt worden, die Satzung des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich anzupassen, die geänderte Satzung stand jetzt zur Verabschiedung an. Eine weitere Änderung: Auch die Edelknaben und Jungendschützen haben nun die volle Mitgliedschaft.

Am Samstag stand der neue Kronprinz des Bürgerschützenvereins, Rüdiger Schlott, mit seiner Frau Stefanie im Mittelpunkt. Drei Schützen hatten zuvor beim Königsvogelschuss geschossen. Rüdiger Schlott ist ein Tausendsassa, der das Sommerbrauchtum ebenso liebt wie das Winterbrauchtum – und der mit seiner Frau in Köln lebt. Präsident Detlef Bley machte darauf aufmerksam, dass der Kronprinz seinem Zug, dem Jägerzug „Jungschützen“, seit 1979 angehört. Dieser Zug wird jetzt zum ersten Mal seit 1950/51 den Schützenkönig stellen. Außerdem kann Schlott auf eine 30-jährige Karriere im Vorstand zurückblicken. Bley nannte ihn das „Gesicht des Sonntagsumzugs, weil er einer der Vorreiter ist. Außerdem ist Rüdiger Schlott Protokollchef.

Kronprinzessin Stefanie ist gelernte Bankkauffrau. Kennengelernt hatte sich das Paar 1996 über ihr gemeinsames Hobby, die Reiterei. Der Kronprinz war vor 21 Jahren Zugkönig der Jungschützen. Die anwesenden Schützen und Besucher dürften den Eindruck gewonnen haben, dass das Kronprinzenpaar optimal geeignet ist für das Königsamt und damit ein Glücksfall für den Bürgerschützenverein. Der Kronprinz, der im September 59 Jahre alt wird und der in Noithausen aufgewachsen war, war schon zweimal bei einer Papstaudienz. Früher hat Schlott er den Hofdamen das Tanzen beigebracht, und in Köln war er Prinzenführer.

Thomas Oberbach, Adjutant des Königszuges, hatte offenbar schnell verinnerlicht, dass sich der Bürgerschützenverein auch für Frauen öffnen wird. Er benutzte die Anrede „liebe Schütz:Innen“. Und er fügte hinzu: „Aus Kronprinzen werden Könige, wie wir heute in England sehen konnten.“

Auch bei den Jungen Zügen gab es einen Wechse der Regentschaft: Timo Eisenblätter heißt der neue Jung-König, er ist Mitglied des Jägerzuges „Schlossjäger“. Der bisherige Jungkönig Timo Ziegler wurde abgekrönt.

Beim Pfänderschießen des BSV waren folgende Schützen erfolgreich: Den linken Flügel schoss Jonas Klever von den „Erftgrafen“ ab. Der rechte Flügel fiel durch einen Schuss von Michael Fräßdorf vom Jägerzu „Met Freud‘ dabei“, und der Kopf fiel durch den Schuss von Leonard Lammers vom Jägerzug „Erftkadetten“. Michael Koch von der Gesellschaft „Wasserfreunde“ schoss den Schweif ab.

Bei der Mitgliederversammlung am Freitag ging es nicht nur um die Satzung. So wurde unter anderem beschlossen, dass die Regimentsabnahme am Schützenfestsonntag auf der Lindenstraße erfolgen wird. Von dort geht es direkt in die Innenstadt. Diese Zugverkürzung war auf Wunsch vieler Schützen erfolgt. Darüber hinaus soll es eine geänderte Aufteilung des Kirmeszeltes geben. Der Thekenbereich soll vergrößert werden.

Zudem standen am Wochenende viele Ehrungen an: Willi Peiffer, der ehemalige Schriftführer, ist zum Ehrenmitglied ernannt worden. Oberst Stefan Sürth ehrte fünf Jubiläumszüge und 38 Einzeljubilare.

Der Samstag klang mit dem Auftritt von Micky Brühl und einer langen Partynacht mit DJ Marc aus. Jetzt freuen sich die Schützen auf das erste Septemberwochenende, dann feiert der BSV sein Schützenfest.

Quelle: Rudolf Barnholt | ngz-online.de | Fotos: J. Wosnitza

Scheibenschützen gewinnen das 141. BSV-Pokalschießen

Klarer Sieg für die Scheibenschützen: Mit 232 Ringen sicherte sich das Team des Gastgebers den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung des 141. BSV-Pokalschießens.

Platz Zwei der Mannschaftswertung errang der Jägerzug „St. Hubertus“ mit 228 Ringen vor der Mannschaft des Jägerzuges „Met Freud‘ dabei“ mit 220 Ringen, knapp gefolgt vom Team des BSV-Vorstands mit 219 Ringen. Platz fünf errang das Team des Königszuges „Sankt Bernardus“ punktgleich vor dem Jägerzug „St. Florian II“ aufgrund des besseren Schussbildes.

Im Wettbewerb der Einzelschützen war ebenfalls ein Mitglied der Scheibenschützen erfolgreich: Mit 48 von 50 Ringen sicherte sich Schießmeister Thomas Gallus den Titel des besten Schützen insgesamt, den Orden für den Besten Schützen unter 27 Jahren sicherte sich Lukas Erhard vom Jägerzug „St. Florian“ mit 45 Ringen.

Sieger des Preisschießens der Zugkönige ist Achim Hansch vom Jägerzug „Met Freud‘ dabei“. Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir sehr herzlich.

Die offizielle Liste des BSV-Pokalschießens mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen und Vereine können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses am 6. Mai offiziell geehrt.