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Königspaar 2026/27: Laurent I. Müllender und Jane Buttler

Ein bewegter Abschied – und ein neuer Anfang für unseren BSV

Große Emotionen beim BSV-Krönungsball 2026: Der Wechsel der Königsinsignien am Dienstagabend setzte den Schlusspunkt unter das diesjährige Schützenfest in der Grevenbroicher Stadtmitte. Ein Abend, der noch einmal alle Gefühle bereithielt, die dieses Fest so besonders machen.

Zunächst gehörte die Bühne dem scheidenden Königspaar. Als Wolfgang Brocker und Meggi Leicht ans Rednerpult traten, applaudierte das gesamte Festzelt minutenlang. Präsident Detlef Bley fand in seiner Rede berührende Worte für die beiden: Ihre Verbundenheit zum Brauchtum und ihr Familiensinn hätten die Schützengemeinschaft im vergangenen Jahr spürbar zusammenwachsen lassen.

Kaum weniger emotional ging es weiter, als die neue Regentschaft feststand. Laurent Müllender wird den BSV nun im Schützenjahr 2026/27 vertreten, an seiner Seite Königin Jane Buttler. Präsident Bley legte ihm das Königssilber an, woraufhin seine Frau ihn mit unüberhörbarer Begeisterung hochleben ließ. In seiner Rede blickte Müllender auf den Junitag zurück, an dem alles begann – noch am Nachmittag hätte er selbst nicht geglaubt, abends den Vogel von der Stange zu holen. Seine Lehre daraus: Beim BSV packt man an, wenn es darauf ankommt.

Ganz neu ist das Gesicht des Königspaars in Grevenbroich allerdings nicht. Schon von 2022 bis 2024 regierten die beiden in Laach, und Müllender stand 2024/25 zudem als Prinz im Orkener Dreigestirn auf der Bühne. Seine Frau teilt seine Leidenschaft fürs Brauchtum genauso – nach eigener Aussage hätte sie ihn notfalls selbst zum Vogelschuss geschickt.

Begleitet wird das neue Regentenpaar von gleich zwei Zuggemeinschaften: dem Jägerzug „Sankt Bernardus” und den „Schlossstadtmädels”, zu denen auch Jane Buttler zählt.

Müllender, seines Zeichens bekennender Fan des 1. FC Köln, nutzte seine Rede außerdem, um dem Vorgängerpaar für dessen Rückhalt von Anfang an zu danken. Komplettiert wird der neue Hofstaat durch Jägermajor Franz-Josef Esser als Adjutant sowie das stellvertretende Adjutanten-Paar Sascha und Tamara Wilden.

Als größter Schützenverein im Stadtgebiet zog unser BSV beim Krönungsball entsprechend viele Gäste an: Vertreter aller über 20 Grevenbroicher Brauchtumsgemeinschaften waren gekommen, um den Abschluss des Festes mitzufeiern. Auch die Bilanz der Vorstand fiel rundum positiv aus – bereits am Wochenende war das Festzelt bestens besucht, die Stimmung durchweg friedlich.

Was bleibt, ist eine schöne kleine Randnotiz zum Schluss: Laurent Müllender und Jane Buttler haben sich einst selbst beim Grevenbroicher Schützenfest kennengelernt – an der Cocktailbar. Dass sie nun als Königspaar genau dorthin zurückkehren, wo ihre gemeinsame Geschichte begann, gibt dem Jahreswechsel im Vereinsleben eine ganz eigene, persönliche Note.​​​​​​​​​​​​​​​​

Kronprinzepaar 2026: Laurent Müllender und Jane Buttler

Laurent Müllender und Jane Buttler sind neues Kronprinzenpaar des BSV Grevenbroich

Sie hatten sich spontan fürs Königsspiel beworben – und sind wahrlich erfahrene Royals: Der Bürgerschützenverein Grevenbroich-Stadtmitte hat mit Laurent Müllender und Jane Buttler ein neues Kronprinzenpaar welches BSV im Schützenjahr 2026/27 repräsentieren wird.

Dabei war lange Zeit völlig offen, wer überhaupt um die Kronprinzenwürde antreten würde. Erst kurzfristig entschloss sich Laurent Müllender, seinen Hut in den Ring zu werfen. Beim Königsspiel entwickelte sich anschließend ein spannendes Duell mit Walter Appel, bevor schließlich der 17. Schuss den Holzvogel um genau 20.06 Uhr von der Stange holte und die Entscheidung zugunsten von Laurent fiel. Der Jubel auf dem Schützenplatz kannte danach keine Grenzen mehr.

Mit Laurent Müllender übernimmt ein überzeugter Brauchtumsmensch die Kronprinzenwürde. Der gebürtige Belgier lebt seit vielen Jahren in Grevenbroich, ist Mitglied im BSV Grevenbroich und in der heimischen Vereinslandschaft bestens bekannt. An seiner Seite: Kronprinzessin Jane Buttler. Die beiden dürften vielen Brauchtumsfreunden in Grevenbroich gut bekannt sein, denn von 2022 bis 2024 haben sie schon im benachbarten Stadtteil Laach regiert. Und damit nicht genug: Laurent Müllender 2024/25 war auch noch als Prinz Teil des Dreigestirns im Orkener Karneval.

Für Laurent und Jane steht vor allem die Freude am Brauchtum im Mittelpunkt. Mit ihrer offenen Art, ihrer Verbundenheit zu den Menschen in Grevenbroich und ihrer Erfahrung freuen sie sich auf die kommenden Aufgaben und viele gemeinsame Begegnungen im Schützenjahr.

Zu den ersten Gratulanten des Kronprinzenpaars zählte das amtierende Grevenbroicher Königspaar, nämlich Wolfgang Brocker und Meggi Leicht. „Für euch beginnt nun eine besondere Zeit voller unvergesslicher Momente“, sagte der amtierende Schützenkönig Brocker in Richtung der künftigen Regenten, die am Schützenfest-Dienstag gekrönt werden. Eine Besonderheit: Das Kronprinzenpaar wird von zwei Zuggemeinschaften unterstützt, und zwar vom Jägerzug „Sankt Bernardus 1995“ und von den „Schloßstadtmädels“, denen auch die Prinzessin angehört.

In seiner ersten Ansprache wandte sich der frisch ermittelte Kronprinz direkt an die Schützen. „Ich verspreche euch, ich werde mein Bestes geben. Uns ist viel daran gelegen, mit euch eine schöne Zeit zu haben“, sagte er und sprach auch für seine Prinzessin.

Kräftig gefeiert wurde am Samstagabend im BSV-Biergarten auf dem Schützenplatz an der Graf-Kessel-Straße auch der neue Jungschützenkönig: Es ist Marcel Eßer vom Jägerzug „Fidele Jonge“, der sich zum dritten Mal in Folge im Schießwettbewerb durchsetzen konnte und auf seinen Zugkameraden Maximilian Tong folgt. Eßer ist auch Jungschützenkönig in Neurath. Zuvor wurden die Pfänderschützen ausgezeichnet: Den Kopf errang Leon Buse aus dem Jägerzug „Fidele Jonge“ mit dem 21. Schuss, den linken Flügel schoss Jonas Clever vom Grenadierzug „Erftgrafen“ mit dem 35. Schuss, den rechten Flügel gewann Dominik Kuhlen vom Grenadierzug „Schlossstätter“ mit dem 41. Schuss und den Schweif holte Axel Holzhausen vom Jägerzug „Sankt Bernardus 1995“ mit dem 29. Schuss.

Eine weitere Besonderheit: Nachdem der neue BSV-Vize Daniel Tockhorn in seiner ersten Rede dem amtierenden Königspaar (Wolfgang Brocker und Meggi Leicht) im Namen des gesamten Regiments ein großes Dankeschön für dessen bisherigen Einsatz ausgesprochen hatte, präsentierte er eine nagelneue Adjutantenkette. Die Ex-Majestäten Dominik Wegener und Rüdiger Schlott hatten sie beim „BSV-Designer“ Jan Wosnitza entwerfen lassen. Gestiftet wurde die neue Kette von Wegener. Die bisherige, aber etwas in die Jahre gekommene Kette, soll nun als geschichtsträchtiges Stück Einzug ins BSV-Archiv halten.

Mit Material von ngz-online.de / Christian Kandzorra | Foto: Jutta Wosnitza

144. Pokalschießen: BSV vor Scheibenschützen

Am Ende entschied das Schussbild: In einem spannenden Wettkampf entschied die Mannschaft des BSV-Vorstands das diesjährige BSV-Pokalschießen erstmals für sich und verwies den Favoriten Jägerzug „Scheibenschützen“ nur dank des besseren Schussbilds auf Platz zwei.

Schießstand 2024Mit jeweils 226 Ringen machten die Teams des BSV-Vorstands und des Gastgebers „Scheibenschützen“ den Sieg in der Mannschaftswertung unter sich aus. Dabei entschied am Ende nur das bessere Schussbild über Sieg. Mit 222 Ringen folgte der Jägerzug „Schützenlust“ auf Platz drei, knapp dahinter kam das Team vom Jägerzug „St. Hubertus 1“. Den fünften Rang sicherte sich die Mannschaft von „Lebensfreude / Junge Freude“ mit 22 Ringen.

Im Wettbewerb der Einzelschützen gab es einen Doppelsieger: Jason Wilhelms vom Jägerzug „Fidele Jonge“ erreichte 48 von 50 Ringen und sicherte sich dank des besseren Schussbilds den Titel vor Ralf Stegers vom Marinezug „Klabautermann“. Und da Wilhelms zum Kreis der Jungen Schützen zählt, sicherte er sich den Titel des besten Teilnehmers unter 27 direkt mit.

Den Sonderpreis für die Mannschaft welche nach mindestens fünf Jahren Wettebewerbs-Pause wieder antrat geht dieses Jahr an das Team vom Jägerzug „Fildele Jonge“.

Ehrenscheibe des Schießens der Zugkönige.

Ehrenscheibe des Schießens der Zugkönige.

Knapp wie immer ging es beim Schießwettbewerb der Zugkönige auf die Ehrenscheibe zu. Von den 15 angetretenen Schützen sicherte sich Christopher Krüppel vom Jägerzug „St. Hubertus“ den Sonderpreis des besten Schützens unter den Zugkönigen, Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir sehr herzlich.

Insgesamt bedanken wir uns auch im Namen des Jägerzuges „Scheibenschützen“ bei den zahlreichen Teilnehmern am diesjährigen Pokalschießen. Es war eine gelungene Veranstaltung in den ehrwürdigen Räumen des Schießstands am Alten Schloss.

Die offizielle Liste des BSV-Pokalschießens mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen und Vereine können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses am 13. Juli offiziell geehrt.

Jahreshauptversammlung: Grünes Licht für Fackelhalle

Die Brauchtumsfreunde stimmten nach einigem Ringen dafür: Der BSV 1849 Grevenbroich soll die Fackelbau-Halle in Noithausen für mehrere Jahre anmieten. Das soll helfen, die Leuchtkunst-Tradition zu wahren. Verbunden ist das aber mit einer kräftigen Beitragserhöhung.

Die Mitglieder des BSV Grevenbroich haben bei einer mehr als dreistündigen Versammlung am Freitag, dem 6. Februar dicke Bretter gesägt: Nach langer Debatte konnten sie sich im Rittersaal des Alten Schlosses zu wegweisenden Entscheidungen durchringen. Die wichtigste Nachricht: Die große Mehrheit der 155 stimmberechtigten Mitglieder votierte dafür, dass der BSV einen Fünf-Jahres-Vertrag zur Miete der Fackelbau-Halle an der Ringstraße in Noithausen abschließen soll, um den beliebten Fackelzug am Schützenfest-Samstag auch in den kommenden Jahren zu sichern.

Weiterhin kamen die Brauchtumsfreunde überein, dass die dadurch entstehenden Mehrkosten von aufgerundet 24.000 Euro jährlich nur gedeckt werden können, wenn die Mitgliedsbeiträge erhöht werden. Aktive Schützen, die 27 Jahre oder älter sind, sollen künftig 50 Prozent mehr zahlen – also 150 statt bisher 100 Euro pro Jahr. Auch das ist seit Freitagabend beschlossene Sache.

Ganz geräuschlos gingen diese Entscheidungen aber nicht über die Bühne. Einige Schützen brachten ihre Skepsis gegenüber der Hallen-Anmietung zum Ausdruck. Manche wiesen darauf hin, dass die Halle im Winter praktisch ungenutzt bliebe. Andere wollten wissen, ob die aufgerundeten 2000 Euro Miete pro Monat (Nebenkosten inklusive) gegenfinanziert werden können – zum Beispiel durch eine Untervermietung der Halle an Wohnmobilbesitzer oder andere Vereine. Aus Reihen der Brauchtumsfreunde wurde sogar angeregt, den Dienstagabend beim Schützenfest abzuschaffen, um die Kosten wieder reinzuholen.

Auch mit der Erhöhung des Mitgliedsbeitrags zeigten sich längst nicht alle einverstanden: Viele hätten sich eine Anpassung um „nur“ 35 Prozent gewünscht, eine Minderheit wäre gern beim bisherigen Jahresbeitrag von 100 Euro geblieben. Die letzte Erhöhung hatte es vor sechs Jahren gegeben.

Anmietung wohl einmalige Gelegenheit für den Fackelbau

Dass mancher Tagesordnungspunkt bei der Versammlung für Gesprächsstoff sorgen würde, hatte man schon im Vorfeld erwartet. Zur Halle erklärte der am selben Abend im Amt bestätigte BSV-Präsident Detlef Bley, dass es die einzige Location dieser Größe sei, auf die der Verein aktuell Zugriff habe. Sie biete auf rund 270 Quadratmetern Platz zum Bau von insgesamt sieben Großfackeln. „Aber das gibt es nicht zum Nulltarif“, sagte Bley. Er warb gemeinsam mit dem ebenfalls wiedergewählten BSV-Schatzmeister Michael Fräßdorf für die Anmietung der Halle und berichtete von guten Gesprächen mit dem Vermieter.

Die Halle in Noithausen ist einigen Fackelbauern bereits bekannt. Denn die Stadt, die aktuell noch Mieterin des Objekts ist, gestattet es den Schützen, zumindest einen großen Teil zu nutzen. Sie soll aber deutlich signalisiert haben, dass es Zeit für einen Mieter-Wechsel wird: Die Stadt will aussteigen. Von den meisten Schützen, insbesondere dem Team um den Fackelbaubeauftragten Willy Helfenstein, wurde die Gelegenheit zur Miete als vielleicht einmalige Chance erkannt. Präsident Bley betonte, dass man sich in den vergangenen Monaten intensiv umgehört habe, bezahlbare Hallen in der Größe aber rar seien – vor allem in Innenstadt-Nähe.

Vorstand bevorzugt vorerst Miete statt Kauf

Auf die Frage, ob nicht auch ein Neubau eine Option sein könnte, sagte Bley, dass er das momentan für unrealistisch hält. Eine Miete sei auch deshalb sinnvoll, weil man den Fackelbau erst einmal „auf feste Füße“ stellen müsse. Eine Umfrage unter den Schützen hatte jüngst zwar gezeigt, dass fast alle den Fackelzug am Samstagabend als wesentlichen Teil des Schützenfestes schätzen und wahren wollen. Gemessen an der Mitgliederzahl des BSV ist die Bereitschaft, sich im Fackelbau einzubringen, allerdings eher gering. Immerhin: Sieben „frische“ Züge sollen Interesse daran bekundet haben, in den Fackelbau einzusteigen. Letztlich will der BSV-Vorstand abwarten, wie sich die Tradition in den kommenden Jahren entwickelt. Deshalb vorerst die Miete für ein paar Jahre.

Schatzmeister Fräßdorf sprach diesbezüglich von einem „geringen Risiko“. Gleichwohl dämpfte er Erwartungen, nach denen die Mietkosten leicht gegenfinanziert werden könnten: Die Halle werde das ganze Jahr über gebraucht, auch als Lager für Material und bereits fertige Fackeln, so der Tenor. Der BSV möchte sich nämlich von einem Unterstand in Laach trennen, weil dort die Bedingungen für den Fackelbau eher ungünstig sind. Auch muss der Verein laut Bley jederzeit damit rechnen, ein anderes Lager an der Rheydter Straße kurzfristig auflösen zu müssen. Pro Kopf soll die Halle Mehrkosten von etwa 35 Euro pro Jahr verursachen, wie Bley sagte.

Neue Beiträge auch für junge Schützen und passive Mitglieder

Theoretisch wären die Mietkosten also mit einem Jahresbeitrag von 135 Euro zu stemmen gewesen, die Mehrheit der Schützen wollte aber – auch mit Blick auf explodierende Musikkosten – noch etwas Luft nach oben haben und keinesfalls die eiserne Finanzreserve des BSV aufs Spiel setzen. Gemäß Votum steigen die Beiträge im Einzelnen wie folgt: Aktive Schützen, die 27 Jahre oder älter sind, sollen nun 150 statt 100 Euro zahlen. Bei Unter-27-Jährigen steigt der Beitrag von bisher 60 auf 80 Euro. Gleiches gilt für Passiven Vereinsmitglieder. Die Preise verstehen sich inklusive Eintrittsbändchen. Bei den Edelkindern bleibt der Beitrag unverändert bei zehn Euro.

Der BSV Stadtmitte hatte im Vorfeld der Jahreshauptversammlung Daten aus anderen Vereinen im Stadtgebiet erhoben. Demnach gibt es viele, die inzwischen von aktiven Mitgliedern Beiträge zwischen 120 und 150 Euro nehmen, manche gehen bis 155 Euro. Ein einzelner Verein ruft (mit großem Abstand zu allen anderen) gar einen Jahresbeitrag von 200 Euro auf.

Gastschützen ohne Anmeldung werden nicht geduldet

Eine weitere Zahl: Bei der Versammlung haben die Schützen mehrheitlich dafür gestimmt, dass der BSV künftig eine Schnuppermitgliedschaft für den Fest-Samstag und den -Sonntag zum Preis von 20 Euro anbieten soll. Der Hintergrund: Immer wieder erschleichen sich nicht angemeldete Gastschützen (teilweise komplette Züge) den Zutritt ins Zelt oder marschieren ohne Versicherungsschutz mit. Im vergangenen Jahr hatte es Bley zufolge Ärger am Rande des Fackelzugs gegeben, weil nicht angemeldete und angeheiterte Gastschützen nahe der Polizeiwache eine Hecke in Brand setzten. Der BSV will hier ab diesem Jahr klare Kante zeigen: Es soll verstärkte Kontrollen geben, auch im Zelt. Wer ohne Bändchen erwischt wird, fliegt raus.

Quelle: Christian Kandzorra / ngz-online.de | Foto: Jutta Wosnitza

BSV Grevenbroich trauert um Peter Wingerath

Mit tiefer Trauer geben wir hiermit den Tod von Peter Wingerath bekannt.

Geboren und aufgewachsen in Grevenbroich, konnte er im Jahr 1980 – mit gerade 16 Jahren – dem Ruf des Brauchtums nicht widerstehen und gründete mit Mitschülern des heutigen Erasmus-Gymnasiums den Jägerzug „Allzeit breit“, dem er bis zu seinem Tod treu blieb.

Seine große Leidenschaft galt neben seiner Ehefrau Petra der Jagd. Als passionierter Jäger und Hundeführer war er stets gefragt und engagierte sich darüber hinaus als Jungjägerausbilder und Vorsitzender der Jagdkynologischen Landesvereinigung.

Als Rechtsanwalt war er mit Schwerpunkt im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Miet-, Bau- und WEG-Recht tätig und führte viele Jahre seine Kanzlei an der Lindenstraße.

Seit 2018 war Peter Wingerath als Justitiar Mitglied des BSV-Vorstands. Hier erwarb er sich insbesondere im Zuge der Verlegung des Kirmesplatzes und der Satzungsänderung im Jahr 2023 große Verdienste.

Peter Wingerath verstarb am 10. Januar 2026 überraschend und unerwartet im Alter von 61 Jahren. Mit ihm verliert der Bürgerschützenverein Grevenbroich eine prägende und von allen geschätzte und respektierte Persönlichkeit, die unser Vereinsleben und die Brauchtumspflege mitgestaltet hat. Wir haben einen guten Freund verloren. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.