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Zehn eigene Großfackeln zum Schützenfest

Für das Schützenfest am ersten September-Wochenende lässt sich einiges erwarten: Bereits sieben Großfackeln sind beim Fackelbaubeauftragten Christoph Oberbach gemeldet worden – vor zwölf Monaten lag zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung keine einzige Meldung vor.

Laut Josef Flesch vom Fackelbauteam gibt es mehr als zehn Zusagen. Christoph Oberbach ist sicher: Erstmals seit Jahren wird der Bürgerschützenverein (BSV) Grevenbroich zum Auftakt des Schützenfests mit einer zweistelligen Zahl eigener Großfackeln aufwarten lassen. Den Fackelzug nannte Präsident Dr. Peter Cremerius als eines der Highlights, die das Grevenbroicher Schützenfest zum „gesellschaftlichen und kulturellen Höhepunkt“ jeden Jahres machten.

Traditionen müssten sich zwar einerseits fortentwickeln, doch gibt es für Cremerius auch Grenzen, wie er bei der Jahreshauptversammlung sagte: Bei Neuerungen sollte sich der Verein „auf das schützenfestliche Brauchtum beschränken und nicht verzetteln.“ Schützenvorstände dürfen für Peter Cremerius „nicht zu Event-Managern mutieren“. Wie er in seinem Ausblick auf 2015 deutlich machte, soll die große – und 95 Jahre alte – Königskette des Bürgerschützenvereins künftig nur bei heimischen Terminen getragen werden. Für „Auswärtsspiele“ sollen die Könige sich ausschließlich der hierfür bestimmten und dank einer großzügigen Spende der Gesellschaft „Lebensfreude“ deutlich aufgewerteten „Arbeitskette“ bedienen. Für den Festball am Sonntagabend wird ein neues Konzept überlegt, welches im Rahmen der Zugführerbesprechung vorgestellt werden soll.

Diskutiert wird bei den Bürgerschützen auch das künftige Geschick des Biwaks. Der Sprecher des Arbeitskreises Biwak, Franz-Josef Esser, machte in seinem Situationsbericht deutlich, dass es für Außenstehende kaum mehr zu erkennen sei, dass es sich um eine Veranstaltung des BSV handele. Daher sollte das Biwak wieder ein Fest von Schützen für Schützen werden. Hier solle in Zukunft mit speziellen Angeboten „zurück zu den Wurzeln“ der einzelne Schütze einbezogen werden. Vorgesehener Veranstaltungsort für das Jahr 2015 sei der Platz der Republik.

Peter Cremerius betonte die Bedeutung der Nachwuchsarbeit. Dem BSV gelinge es, jährlich bis zu drei neue Züge zu präsentieren, was „lebensnotwendig“ für den Verein sei. Besonders erfreulich ist es für Cremerius, dass die neuen Züge oft Namen von Traditionszügen übernehmen, was deren Fortbestehen sichert. Jüngstes Beispiel ist die Nachwuchstruppe des Jägerzugs Graf Kessel, die am 13. März beim Oberstehrenabend vorgestellt wird.

Oberst Joachim Schwedhelm ermahnte die Schützen, beim Fackelzug noch brennende Fackeln nicht an den Straßenrand, sondern in die fünf aufgestellten Sandfässer zu werfen. Angesichts von Disziplinlosigkeiten 2014 kündigte er intensive Kontrollen an – im Notfall will er einzelne Schützen oder ganze Züge vom Fackelzug auszuschließen.

Schatzmeister Manfred Wosnitza konnte für 2014 schwarze Zahlen vermelden, obwohl die notwendige Rundumerneuerung des Schießstands ihre Spuren hinterlassen hat.

Bernhard Oberbach (Jägerzug „Die Höösche“) konnte mitteilen, dass zur Aktion „Schützen- und Brauchtumswald“ eine Summe von 7.600,– € als Spenden eingegangen sind. Am 12.12.2014 konnten daher 140 Bäume auf dem dafür vorgesehenen Areal gepflanzt werden. Er bedankte sich unter großem Applaus bei allen Spendern.

Mit vom Präsidenten überbrachten Grüßen des erkrankten Schützenkönigs Victor I. Göbbels und dem Singen des Grevenbroicher Heimatlieds endete die Versammlung.

Mit Material von ngz-online.de (S.M.)

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das Schützenfest des Jahres 2018 nähert sich bereits mit Riesenschritten und eine ganze Stadt bereitet sich auf den jährlichen Höhepunkt des Vereinslebens vor. Mit dem größten Volks- und Heimatfest der Stadt Grevenbroich und auch im Umkreis steht der Bürgerschützenverein demnächst im Rampenlicht einer nicht geringen Besucherschar. So war es auch an der Zeit, unser Vereinsleben in einer sich verändernden Zeit in einem neuen Medium und einem neuen Design zu präsentieren.

Das neue Grevenbroicher Königspaar: Detlef Bley und Monika Wagner stehen vor zwölf ereignisreichen Monaten. Bley gilt als Anwärter für das Amt des BSV-Präsidenten.

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Traditionell findet das Schützenfest des Bürgerschützenvereines 1849 Grevenbroich e.V im ersten Wochenende im Monat September statt. In vorangegangenen Sitzungen hat der Vorstand Änderungen und Verbesserungen im organisatorischen Ablauf festlicher Aktivitäten beraten und beschlossen. Die Schützenzüge sind ebenfalls nicht untätig geblieben, auch hier sind die Festvorbereitungen in vollem Gange. Viele Schützenzüge bauen Großfackeln.

Das Schützenfest beginnt am Samstagabend mit dem Fackelzug. Die farbenprächtigen und illuminierten Fackeln werden wieder ein großer Publikumsmagnet sein. Der Höhepunkt am Sonntag ist der Festumzug der Schützen durch die Innenstadt. Die Schützenzüge begleiten das im Mittelpunkt stehende Königspaar

S.M. Detlef I. Bley und Monika Wagner

Während des Festzuges fahren die Majestäten in einer weißen Kutsche und werden begleitet von bezaubernden Hofdamen. In der Breite Straße findet die Festparade statt. Die Schützenzüge marschieren, eskortiert durch Blumenhornträger und Musikkapellen, an den Majestäten vorbei. Es ist immer wieder ein farbenprächtiges Bild vor Tausenden von Zuschauern.

Der Frühschoppen am Montagmorgen hat sich längst zum Dämmerschoppen entwickelt. Hier treffen sich die Bürger und Bürgerinnen der Stadt, Jung und Alt, Offizielle und Inoffizielle zum zwanglosen Gespräch. Es ist eine Begegnungsmöglichkeit, auf die niemand verzichten möchte. Am Dienstag des Schützenfestes zieht noch einmal der Fackelzug durch die Stadt Grevenbroich. Nach dem Einmarsch der Schützen in das Schützenzelt folgt der gesellschaftliche Höhepunkt; die Krönung des neuen Königspaares. Das geschmückte Festzelt erwartet alle Schützen mit ihren Frauen. Königspaare benachbarter Vereine aus anderen Stadtteilen in festlichen Kleidern machen den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wir laden alle Grevenbroicher Bürgenrinnen und Bürger sowie alle Gäste herzlich zu unseren Veranstaltungen ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Es lohnt sich immer wieder dabei zu sein, die Begegnung mit anderen zu suchen und in der Gemeinschaft miteinander zu feiern.

Unsere festlichen Aktivitäten stehen unter dem uns miteinander verbindenden Leitmotiv: für Bürgersinn und Heimattreue.