Schlagwort-Archiv: Kirmes

Regimentsbefehl 2018 veröffentlicht

Die Tage bis zum Schützenfest fliegen dahin und somit ist es höchste Zeit, dass die Zugführer des Grevenbroicher Regiments sich an die Erstellung der Zugbefehle begeben können.

Wie bereits von Oberst Stefan Sürth auf der Zugführerbesprechung angekündigt, wird es in diesem Jahr einige Neuerungen bzw. Änderungen im Ablauf geben. Im Einzelnen sind dies:

  1. Das Einschießen des Schützenfestes findet auch dieses Jahr wieder im Stadtpark hinter dem Museum Villa Erckens statt.
  2. Der diesjährige Schützenfest-Gottesdienst findet am Sonntag, den 2.9.2018, wie bereits im Vorjahr in der katholischen Kirche St. Peter und Paul statt.
  3. Das Antreten und die Regimentsabnahme finden erstmalig auf der Lindenstraße statt. Eine detaillierte Skizze hierzu finden Sie auch HIER.
  4. Der Zugweg beim Fest- und Fackelzug am Dienstag, dem 4.9.2018 führt nicht mehr teilweise über den Ostwall bis zum Markt, sondern das Regiment zieht mitsamt den Fackeln geschlossen über den Zehnthof.
  5. Der Krönungsball beginnt dank der Zugwegverkürzung wie bereits in den Vorjahren um 19.30 Uhr, also eine Stunde eher als bisher. Für die Zugdamen und Gäste: der Einmarsch ist für 19.15 Uhr geplant.

Der Regimentsbefehl kann HIER heruntergeladen werden.

Zeltkarten: Vorverkauf gestartet

Nachdem sich der vor einigen Jahren gestartete Kartenvorverkauf bewährt hat, wird es auch dieses Jahr möglich sein, dass sich interessierte Besucher bereits vorab ihre Eintritts-Bänder sichern können.

Die Zeltpreise gestalten sich in diesem Jahr wie folgt:

  • Kirmessamstag: Vorverkauf 6,- € / Abendkasse 8,- €
  • Frühschoppen Montag: Vorverkauf 8,- € / Tageskasse: 10,- €
  • Jugendliche (unter 18): Samstag und Montag 5 € (egal ob VK oder AK/TK)

Karten für die aktiven Züge
Die Einlassbänder für aktive Schützen können, gegen Vorlage des Schreibens unserer Schatzmeister, im „Modehaus Geka“ vom 6.8.2018 bis zum 31.8.2018, zu den Geschäftszeiten abgeholt werden.

Kartenvorverkauf und Abendkasse
Eintrittskarten können seit dem 6.8.2018 im Vorverkauf zum reduzierten Preis in den unten aufgeführten Geschäften während der normalen Ladenöffnungszeiten sowie an den Festtagen zum Normalpreis am Kassenhaus (Samstag und Montag) vor dem Festzelt erworben werden.

  • Henriette – Feine Wäsche · Kölner Straße 20, 41515 Grevenbroich
  • Modehaus Geka · Breite Straße 18, 41515 Grevenbroich

Hinweise:

  • Die Einlassbänder sind auch von den Schützen am Arm zu tragen; es werden auch in diesem Jahr verschärfte Kontrollen durchgeführt.
  • Inhaber von Einladungen für den Empfang im Rahmen des Frühschoppens erhalten ihre Eintrittsbändchen am Zelteingang.

Tischplan veröffentlicht

Die Tischplaner in Aktion.

Die Tischplaner in Aktion.

Ja, wo sitzen sie denn? Um Schützen und Besuchern im Vorfeld des Schützenfestes die Orientierung zu erleichtern, hat die Regimentsführung um Oberst Stefan Sürth auch dieses Jahr rechtzeitig zum Schützenfest die Tischordnung im Festzelt festgelegt und veröffentlicht. Sehen Sie hier vorab, wo Sie mit Ihrem Verein an den Tagen des Grevenbroicher Schützenfestes sitzen.

Den neu gestalteten Tischplan mit den darin eingebetteten Vereinsnamen und allen weiteren Infos rund ums Festzelt finden Sie HIER zum Download.

Grevenbroicher Schützenbiwak - immer am 3. Freitag im August.

Schützenbiwak 2018: Der Countdown läuft

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, denn – wie immer am 3. Freitag im August – feiert der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich sein traditionelles Schützenbiwak. Dass diese Veranstaltung dieses Jahr in ihrer 43. Auflage stattfindet, ist nicht zuletzt dem 2015 ins Leben gerufenen „Orga-Team“ des neu gegründeten Fördervereins zu verdanken. Nach dem gelungenen Neustart auf dem Platz der Republik haben die Organisatoren auch dieses Jahr weiter optimiert. Am Freitag, dem 17. August um 19.00 Uhr wird Schützenkönig Detlef I. Bley das erste Fass Bier anschlagen.

Das offizielle Plakat zum Schützenbiwak 2018.

Das offizielle Plakat zum Schützenbiwak 2018.

Die Idee, den Bierausschank in die Hände des BSV zurückzuholen war das eine Anliegen; die Züge des Regiments mit eigenen Angeboten mit ins Boot zu holen das andere, wesentlich wichtigere Vorhaben. Dass diese Idee Früchte getragen hat, lässt sich an der Vielfalt der Angebote für das Biwak sehen.

So gibt es neben Bier und Softdrinks den Grillstand, bei dem Burgunderbraten und Grillwürstchen von heimischen Metzgern angeboten werden; der Grenadierzug „Erftgrafen“ ist auch dieses Jahr mit einem Reibekuchenstand sowie seiner Cocktailbar vertreten. Der Jägerzug „Rheinische Boschte“ verwöhnt die Gäste mit einem vielfältigen Wein-Angebot, während der Jägerzug „Schützenlust“ Sekt, Hugo und erstmals auch Sangria anbietet. Abgerundet wird das Biwak durch den Jägerzug „Rösige Boschte“, der mit Likör-Spezialitäten von „Prinz“ das Angebot abrundet. Damit wurde das bewährte Sortiment aus den vergangenen Jahren um ein paar neue Attraktionen verfeinert. Auch die Musik liegt jetzt in Schützenhand: Der bekannte „DJ Würmchen“ legt eine Mischung aus bekannten und neuen Hits auf.

Schützenkönig Manfred Dörenkamp schlägt das erste Fass beim Biwak 2017 an.

Schützenkönig Manfred Dörenkamp schlägt das erste Fass beim Biwak 2017 an.

„Wie gut die Idee vor über 40 Jahren war, sich 14 Tage vor dem Schützenfest bei einem Glas Bier zu treffen, zeigt die lange Tradition der Veranstaltung“, so Manfred Dörenkamp, Vorsitzender des Fördervereins. „Und gemeinsam können wir auch dafür sorgen, dass sie noch lange Bestand haben wird, denn in dieser einmaligen Atmosphäre steigt erst die Lust aufs Schützenfest.“

Ursprünglich fand das Schützenbiwak auf dem Bolzplatz hinter dem Schlosstadion statt, später dann für viele Jahre vor dem Alten Schloss. Doch dieser Platz stand wegen der Bauarbeiten für das neue Schlossbad nicht mehr zur Verfügung, weshalb sich das neu gegründete „Orga-Team“ des neuen Fördervereins daran machte, das Konzept des Traditions-Biwaks zu überarbeiten. So wurde als neuer Veranstaltungsort der Kirmesplatz (Platz der Republik) ausgewählt und dort mit Holz-Buden, großen und kleinen Pavillons und einem Lagerfeuer eine besondere Atmosphäre geschaffen.

Der Bürgerschützenverein lädt daher auch dieses Jahr alle Grevenbroicher und Grevenbroicherinnen am Freitag, dem 17. August 2018 ab 19.00 Uhr zu kühlen Getränken, leckerem Essen, guter Musik und gemütlicher Atmosphäre auf den Platz der Republik ein – das Wetter jedenfalls verheißt schon jetzt einen gelungenen Abend. Wir sehen uns beim Schützenbiwak!

Die Veranstaltung finden Sie auch auf unserer offiziellen Facebook-Seite.

Kirmesfotos 2017 veröffentlicht


Pünktlich zur „Halbzeit“ der Wartezeit bis zum Schützenfest 2018 haben wir nun die schönsten Impressionen der Kirmes 2017 in der bekannten und beliebten Bildergalerie auf unserer Homepage veröffentlicht. Die Präsentation finden Sie HIER.

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder!

Das neue Grevenbroicher Königspaar: Detlef Bley und Monika Wagner stehen vor zwölf ereignisreichen Monaten. Bley gilt als Anwärter für das Amt des BSV-Präsidenten.

In Grevenbroich regiert jetzt Detlef Bley

Der Krönungsball im Festzelt beendete das Schützenfest in der Innenstadt. Hier wurde mit S.M. Detlef I. Bley und Königin Monika Wagner das 70. Königspaar der jüngeren BSV-Geschichte inthronisiert.

Freude und Wehmut treffen bei jedem Krönungsabend aufeinander. Das war auch beim Abschied von Manfred und Bettina Dörenkamp so, die im Mittelpunkt des nun zurückliegenden Schützenfestes standen. Bevor die neuen Regenten – Detlef Bley und Monika Wagner – in Amt und Würden gebracht wurden, blickten Präsident Peter Cremerius und Oberst Joachim Schwedhelm auf ihre gemeinsame Amtszeit zurück. Sie werden im Januar 2018 ihre Posten zur Verfügung stellen.

Peter Cremerius bedankte sich bei der Stadtverwaltung, speziell beim Ordnungsamt, für die Unterstützung, aber auch bei der Polizei und beim Rhein-Kreis Neuss, der am Schützenfest-Sonntag sein Ständehaus zur Verfügung stellt. Nach dem Dank an die Geistlichkeit, den Zeltwirt und die Stabsoffiziere endete dann offiziell die Amtszeit von Manfred und Bettina Dörenkamp. Der scheidende König bedankte sich bei seinem Zug „Noh’besch Jonge“ und dem Adjutantenpaar Josef und Elsbeth Flesch für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr. Und er sorgte mit einem Kompliment an seine Frau für Gänsehaut-Feeling: „Du warst klasse. Ich liebe dich!“

Der stellvertretende Grevenbroicher Bürgermeister Edmund Feuster verlieh nicht nur den von Amtsinhaber Klaus Krützen gestifteten „Stadtkönigsorden“ an die frisch abgekrönte Majestät, er überreichte auch den „Stadtschützenorden“ an Interims-Kassierer Daniel Höveler für seinen spontanen und tatkräftigen Einsatz bei der Übernahme des verantwortungsvollen Schatzmeister-Amtes.

Peter Cremerius stellte mit Detlef Bley den nunmehr 70. König des Bürgerschützenvereins vor. Der neue Regent wurde 1963 in Wevelinghoven geboren, ist seit 35 Jahren Schütze, er gehört dem Jägerzug „Feucht-Fröhlich“ an und ist designierter Nachfolger des amtierenden Präsidenten. In seiner Freizeit fährt Detlef Bley gerne Motorrad und engagierte sich als Vorsitzender der „Existenzhilfe“, für die er auf Geschenke verzichtete und stattdessen um Spenden bat. Monika Wagner wurde in Indien geboren, wo ihre Eltern Maria und Klaus Dircks (heute 88 und immer noch aktiver Schütze) berufsbedingt lebten. Die Neuenhausenerin ist Leiterin einer Kindertagesstätte in Kelzenberg und liebt das Singen und Lesen.

Mit Material von ngz-online.de | Foto: J. Wosnitza

Neues Kronprinzenpaar: Detlef Bley und Monika Wagner vom Jägerzug "Feucht-Fröhlich".

Detlef Bley und Monika Wagner sind neues Kronprinzenpaar

Während sich das Pfänderschießen am Samstag Abend bei Nieselregen in die Länge zog, fackelte Detlef Bley nicht lange: Mit dem 18. Schuss fiel der Vogel – und dem Präsidenten des Bürgerschützenvereins Grevenbroich, Peter Cremerius, dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein: Es gibt einen neuen Kronprinzen – einen, von dem man sagt, er wolle nicht nur ein Jahr lang die Grevenbroicher Schützen repräsentieren, sondern sei auch an einer Führungsposition im Vorstand interessiert.

Der entscheidende Treffer: Mit dem 18. Schuss sicherte sich Detlef Bley die Königswürde.

Der entscheidende Treffer: Mit dem 18. Schuss sicherte sich Detlef Bley die Königswürde.

Als der Vogel fiel, schien endlich die Sonne. Unter den Menschen, die sich mit Bley freuten, waren auch seine Eltern Christa und Hans Bley – und natürlich seine Kronprinzessin und langjährige Lebensgefährtin Monika Wagner (55). „Ich denke, ich bin ein guter Schütze, und ich bin auch nicht aufgeregt“, hatte Detlef Bley erklärt, bevor er auf den von Axel Holzhausen gebauten Vogel zielte.

Der Projektleiter im Anlagen- und Apparatebau ist Vorsitzender der Grevenbroicher Tafel Existenzhilfe, Archivar des Schützenvereins und seit 2015 Vorsitzender des Fördervereins des BSV. Der Motorradfahrer und Borussia-Mönchengladbach-Fan ist Gründungsmitglied des Jägerzuges „Feucht-Fröhlich 1982“. Er wuchs in Grevenbroich auf und stammt aus einer Schützenfamilie.

Der zweifache Vater lebt seit 15 Jahren mit der vierfachen Mutter Monika Wagner zusammen, das Paar wohnt in Neuenhausen. Die Kita-Leiterin wurde in Ostindien geboren, weil ihr Vater Klaus Dircks damals dort als Ingenieur gearbeitet hatte. Der Vater und der Zwillingsbruder marschieren im Jägerzug „Walzenbrüder“ mit.

Beim Pfänderschießen hatte Simon Esser („Löstige Jonge“) den Schwanz abgeschossen. Der Zug wurde von sieben Mitgliedern der Edelknaben zu neuem Leben erweckt. Den linken Flügel holte Peter Vogel („Erftgrafen“) runter, den rechten Florian Rosemann („St. Florian“), den Kopf Uli Dircks („Die Walzenbrüder“). Bley wird am 5. September zum 70. BSV-Schützenkönig nach dem Zweiten Weltkrieg gekrönt. Das Schützenbiwak steht am 18. August ab 19 Uhr an.

Mit Material der NGZ | Fotos: J. Wosnitza

BSV ernennt Ursula Kwasny zum Ehrenmitglied

BSV-Präsident Dr. Peter Cremerius skizzierte bei der Jahreshauptversammlung die Zukunft des Grevenbroicher Kirmesplatzes.

Ursula Kwasny ist jetzt Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins Grevenbroich. Bei der Jahreshauptversammlung im Forum des Grevenbroicher Pascal-Gymnasiums wurde die ehemalige Bürgermeisterin mit Mehrheit gewählt. Präsident Dr. Peter Cremerius hatte zuvor die Verdienste der im Oktober ausgeschiedenen Verwaltungschefin hervorgehoben, sie habe stets ein offenes Ohr für die Schützen gehabt, auf sie sei Verlass gewesen. Neben Ursula Kwasny tragen Altbürgermeister Erich Heckelmann und der ehemalige Südstadt-Pastor Eduard Gijsen die Ehrenmitgliedschaft des BSV.

Mit dem abgelaufenen Schützenjahr ist der Vorstand größtenteils zufrieden. An der Choreographie der neuen Regimentsabnahme auf der Lindenstraße müsse jedoch noch gefeilt werden, sagte Oberst Joachim Schwedhelm: „Das hat nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Einiges sei noch verbesserungsbedürftig. Etwa die Länge der Front, die vom Königspaar und den Ehrengästen abgeschritten wird. Sie habe sich im Vorjahr bis zum Hagelkreuz gezogen – das sei deutlich zu lang. Bei seiner Klausurtagung im März will der BSV-Vorstand ein Konzept für eine kürzere Regimentsabnahme und einen zügigen Anschluss an die Parade entwickeln.

Was die Zukunft des Kirmesplatzes betrifft: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann der Platz verlegt wird“, sagte Peter Cremerius. Mit dem künftig anstehenden Abriss der katholischen Grundschule und des Kindergartens am Hartmannweg entstehe im Zentrum ein neues, attraktives Areal für die Wohnbebauung. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gelände ausschließlich für vier Tage Schützenfest frei gehalten wird“, meinte der Präsident.

Die Alternative liege am Hagelkreuz, die dort freie Fläche sei vier Mal so groß wie der heutige Kirmesplatz und biete die Möglichkeit, neue und größere Fahrgeschäfte anzusiedeln – dies habe auch „einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Vereins“, so Cremerius. Wegen der Sicherheitsauflagen habe die derzeitige Budengasse viel an Atmosphäre eingebüßt, zudem gebe es keine Möglichkeiten, das Festzelt zu erweitern. „Eine Veränderung kann auch eine große Chance für das Brauchtum sein“, sagte Peter Cremerius. Der Vorstand selbst plane zwar keine Verlegung, das Thema komme aber in den nächsten Jahren auf den Verein zu.

Mit einem Blick auf das kommende Fest kündigte Christoph Oberbach an, dass schon sieben Züge Großfackeln bauen wollen. Der Fackelbaubeauftragte geht davon aus, dass im September mehr als zehn bunte Lichterwagen mit von der Partie sein werden. Neu gegründet hat sich der Förderverein für den BSV, der unter der Leitung von Detlef Bley steht. Die zurzeit 22 Mitglieder werden künftig die Organisation des Schützenbiwaks und anderer Veranstaltungen übernehmen. Dazu zählt auch das „Turmfest“, das während des City-Frühlings (23./24. April) rund um den neuen Schützenturm gefeiert werden soll.

Quelle: Wiljo Piel / NGZ Online

Dominik und Susanne Wegener sind das neue Kronprinzenpaar

Um 17.14 Uhr war es so weit: mit dem 9. Schuss fiel der Vogel von der Stange und somit ist Dominik Wegener vom Jägerzug „Waldeslust“ neuer Kronprinz des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V.

Er setzte sich gegen seine Konkurrenten Dirk Holl (Jgz. „Met Freud Dabei“), Daniel Wolski (Jgz. „St. Bernardus 1995“) und Hartmut Stephan (Jgz. „Waldeslust“) durch. Somit wird er gemeinsam mit seiner Frau Susanne Wegener am Dienstag, dem 8. September zum 68. Schützenkönigspaar der Neuzeit in Folge gekrönt.

Dominik Wegener vom Jägerzug Waldeslust – wer kennt ihn nicht. Ist er doch oft als bewährter DJ unterwegs, um unsere Krönungsabende sowie den Oberstabend mit abwechslungsreicher Musik zu untermalen.

Der waschechte Grevenbroicher Dominik ist 44 Jahre alt und trat unserem BSV 1990 bei, er feiert also in diesem Jahr auch sein 25-jähriges BSV-Jubiläum. Seit vielen Jahren ist er Zugführer in seinem Jägerzug und gehört zum harten Kern der Fackelbauer, die schon seit Jahren das Regiment mit leuchtenden Kunstwerken bereichern.

Im Jahr 2009/2010 war er Adjutant des Schützenkönigs und Zugkameraden Christoph Oberbach – er hat das große Königsspiel also schon aus nächster Nähe erlebt. Jetzt wird er im Schützenjahr 2015/2016 die große Schützenkönigskette tragen und als Adjutantenpaar werden ihm und Susanne, wie kann es anders sein, unsere Ex-Majestäten Christoph und Sonja Oberbach zur Seite stehen!

Der Jägerzug Waldeslust 1985 stellt somit zum 2. Mal in seiner 30-jährigen Zuggeschichte die große Schützenmajestät. Ich weiß, dass alle 14 Aktive des Jägerzuges mit ihren Frauen als zukünftiger Königszug voll und ganz hinter unseren neuen Schützenmajestäten Dominik und Susanne Wegener stehen werden.

Die Pfänderschützen des Tages waren:

  • Kopf: Karl-Hubert Daners vom Jägerzug „Diana“ (19. Schuss)
  • Linker Flügel: Bernd Helfenstein, Jägerzug „St. Hubertus“ (8. Schuss)
  • Rechter Flügel: Axel Holzhausen, Jägerzug „Sankt Bernardus 1995“ (4. Schuss)
  • Schweif: Florian Rosemann, Jägerzug „St. Florian“ (23. Schuss)

Wir gratulieren den erfolgreichen Schützen.

Zehn eigene Großfackeln zum Schützenfest

Für das Schützenfest am ersten September-Wochenende lässt sich einiges erwarten: Bereits sieben Großfackeln sind beim Fackelbaubeauftragten Christoph Oberbach gemeldet worden – vor zwölf Monaten lag zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung keine einzige Meldung vor.

Laut Josef Flesch vom Fackelbauteam gibt es mehr als zehn Zusagen. Christoph Oberbach ist sicher: Erstmals seit Jahren wird der Bürgerschützenverein (BSV) Grevenbroich zum Auftakt des Schützenfests mit einer zweistelligen Zahl eigener Großfackeln aufwarten lassen. Den Fackelzug nannte Präsident Dr. Peter Cremerius als eines der Highlights, die das Grevenbroicher Schützenfest zum „gesellschaftlichen und kulturellen Höhepunkt“ jeden Jahres machten.

Traditionen müssten sich zwar einerseits fortentwickeln, doch gibt es für Cremerius auch Grenzen, wie er bei der Jahreshauptversammlung sagte: Bei Neuerungen sollte sich der Verein „auf das schützenfestliche Brauchtum beschränken und nicht verzetteln.“ Schützenvorstände dürfen für Peter Cremerius „nicht zu Event-Managern mutieren“. Wie er in seinem Ausblick auf 2015 deutlich machte, soll die große – und 95 Jahre alte – Königskette des Bürgerschützenvereins künftig nur bei heimischen Terminen getragen werden. Für „Auswärtsspiele“ sollen die Könige sich ausschließlich der hierfür bestimmten und dank einer großzügigen Spende der Gesellschaft „Lebensfreude“ deutlich aufgewerteten „Arbeitskette“ bedienen. Für den Festball am Sonntagabend wird ein neues Konzept überlegt, welches im Rahmen der Zugführerbesprechung vorgestellt werden soll.

Diskutiert wird bei den Bürgerschützen auch das künftige Geschick des Biwaks. Der Sprecher des Arbeitskreises Biwak, Franz-Josef Esser, machte in seinem Situationsbericht deutlich, dass es für Außenstehende kaum mehr zu erkennen sei, dass es sich um eine Veranstaltung des BSV handele. Daher sollte das Biwak wieder ein Fest von Schützen für Schützen werden. Hier solle in Zukunft mit speziellen Angeboten „zurück zu den Wurzeln“ der einzelne Schütze einbezogen werden. Vorgesehener Veranstaltungsort für das Jahr 2015 sei der Platz der Republik.

Peter Cremerius betonte die Bedeutung der Nachwuchsarbeit. Dem BSV gelinge es, jährlich bis zu drei neue Züge zu präsentieren, was „lebensnotwendig“ für den Verein sei. Besonders erfreulich ist es für Cremerius, dass die neuen Züge oft Namen von Traditionszügen übernehmen, was deren Fortbestehen sichert. Jüngstes Beispiel ist die Nachwuchstruppe des Jägerzugs Graf Kessel, die am 13. März beim Oberstehrenabend vorgestellt wird.

Oberst Joachim Schwedhelm ermahnte die Schützen, beim Fackelzug noch brennende Fackeln nicht an den Straßenrand, sondern in die fünf aufgestellten Sandfässer zu werfen. Angesichts von Disziplinlosigkeiten 2014 kündigte er intensive Kontrollen an – im Notfall will er einzelne Schützen oder ganze Züge vom Fackelzug auszuschließen.

Schatzmeister Manfred Wosnitza konnte für 2014 schwarze Zahlen vermelden, obwohl die notwendige Rundumerneuerung des Schießstands ihre Spuren hinterlassen hat.

Bernhard Oberbach (Jägerzug „Die Höösche“) konnte mitteilen, dass zur Aktion „Schützen- und Brauchtumswald“ eine Summe von 7.600,– € als Spenden eingegangen sind. Am 12.12.2014 konnten daher 140 Bäume auf dem dafür vorgesehenen Areal gepflanzt werden. Er bedankte sich unter großem Applaus bei allen Spendern.

Mit vom Präsidenten überbrachten Grüßen des erkrankten Schützenkönigs Victor I. Göbbels und dem Singen des Grevenbroicher Heimatlieds endete die Versammlung.

Mit Material von ngz-online.de (S.M.)