Kategorie-Archiv: Allgemein

Neues Kronprinzenpaar: Detlef Bley und Monika Wagner vom Jägerzug "Feucht-Fröhlich".

Detlef Bley und Monika Wagner sind neues Kronprinzenpaar

Während sich das Pfänderschießen am Samstag Abend bei Nieselregen in die Länge zog, fackelte Detlef Bley nicht lange: Mit dem 18. Schuss fiel der Vogel – und dem Präsidenten des Bürgerschützenvereins Grevenbroich, Peter Cremerius, dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein: Es gibt einen neuen Kronprinzen – einen, von dem man sagt, er wolle nicht nur ein Jahr lang die Grevenbroicher Schützen repräsentieren, sondern sei auch an einer Führungsposition im Vorstand interessiert.

Der entscheidende Treffer: Mit dem 18. Schuss sicherte sich Detlef Bley die Königswürde.

Der entscheidende Treffer: Mit dem 18. Schuss sicherte sich Detlef Bley die Königswürde.

Als der Vogel fiel, schien endlich die Sonne. Unter den Menschen, die sich mit Bley freuten, waren auch seine Eltern Christa und Hans Bley – und natürlich seine Kronprinzessin und langjährige Lebensgefährtin Monika Wagner (55). „Ich denke, ich bin ein guter Schütze, und ich bin auch nicht aufgeregt“, hatte Detlef Bley erklärt, bevor er auf den von Axel Holzhausen gebauten Vogel zielte.

Der Projektleiter im Anlagen- und Apparatebau ist Vorsitzender der Grevenbroicher Tafel Existenzhilfe, Archivar des Schützenvereins und seit 2015 Vorsitzender des Fördervereins des BSV. Der Motorradfahrer und Borussia-Mönchengladbach-Fan ist Gründungsmitglied des Jägerzuges „Feucht-Fröhlich 1982“. Er wuchs in Grevenbroich auf und stammt aus einer Schützenfamilie.

Der zweifache Vater lebt seit 15 Jahren mit der vierfachen Mutter Monika Wagner zusammen, das Paar wohnt in Neuenhausen. Die Kita-Leiterin wurde in Ostindien geboren, weil ihr Vater Klaus Dircks damals dort als Ingenieur gearbeitet hatte. Der Vater und der Zwillingsbruder marschieren im Jägerzug „Walzenbrüder“ mit.

Beim Pfänderschießen hatte Simon Esser („Löstige Jonge“) den Schwanz abgeschossen. Der Zug wurde von sieben Mitgliedern der Edelknaben zu neuem Leben erweckt. Den linken Flügel holte Peter Vogel („Erftgrafen“) runter, den rechten Florian Rosemann („St. Florian“), den Kopf Uli Dircks („Die Walzenbrüder“). Bley wird am 5. September zum 70. BSV-Schützenkönig nach dem Zweiten Weltkrieg gekrönt. Das Schützenbiwak steht am 18. August ab 19 Uhr an.

Mit Material der NGZ | Fotos: J. Wosnitza

Schützenbiwak 2017: Weichen neu gestellt

Wie immer am 3. Freitag im August feiert der Bürgerschützenverein sein traditionelles Schützenbiwak. Nach dem gelungenen Neustart auf dem Platz der Republik im Jahr 2015 haben die Organisatoren weiter optimiert. Am Freitag, dem 18. August um 19.00 Uhr wird Schützenkönig Manfred II. Dörenkamp das erste Fass Bier anschlagen.

Das offizielle Plakat zum Schützenbiwak 2017

Das offizielle Plakat zum Schützenbiwak 2017

Ursprünglich fand das Schützenbiwak auf dem Bolzplatz hinter dem Schlosstadion statt, später dann für viele Jahre vor dem Alten Schloss. Doch dieser Platz stand wegen der Bauarbeiten für das neue Schlossbad nicht mehr zur Verfügung, weshalb sich das Organisationsteam um Franz-Josef Esser im Jahr 2015 daran gemacht hat, das Konzept des Traditions-Biwaks zu überarbeiten. Unter dem Motto „zurück zu den Wurzeln“ ist es denn auch selbstverständlich, dass das Biwak im Herzen der Stadt bleiben muss.

So wurde als neuer Veranstaltungsort der Kirmesplatz (Platz der Republik) ausgewählt, auf dem ein Teil für das Biwak genutzt werden wird. Für besondere Atmosphäre wird wieder ein Lagerfeuer auf dem Platz sorgen. Darüber hinaus wird der Ausschank wieder beim BSV selbst liegen.

Und auch einzelne Züge werden einbezogen, zum Beispiel mit einem Reibekuchenstand, einer Cocktailbar, einer Sekt- und Aperol-Bar, einem Obstler-Stand, einer Weinverkostung und – als weitere Attraktion – mit Spanschwein, Burgunderschinken und Würstchen frisch vom Grill. Auch die Musik liegt jetzt in Schützenhand: Die „BSV-DJs“ Dirk Holl und Dominik Wegener legten eine Mischung aus bekannten und neuen Hits auf. Damit wurde das bewährte Sortiment aus den vergangenen Jahren um ein paar neue Attraktionen verfeinert.

„Wie gut die Idee vor über 40 Jahren war, sich 14 Tage vor dem Schützenfest bei einem Glas Bier zu treffen, zeigt die lange Tradition der Veranstaltung“, so Esser. „Und gemeinsam können wir auch dafür sorgen, dass sie noch lange Bestand haben wird, denn in dieser einmaligen Atmosphäre steigt erst die Lust aufs Schützenfest.“

Der Bürgerschützenverein lädt daher auch dieses Jahr alle Grevenbroicher und Grevenbroicherinnen am Freitag, dem 18. August 2017 ab 19.00 Uhr zu kühlen Getränken, leckerem Essen, guter Musik und gemütlicher Atmosphäre auf den Platz der Republik ein – das Wetter jedenfalls verheißt schon jetzt einen gelungenen Abend. Wir sehen uns beim Schützenbiwak!

Die Veranstaltung finden Sie auch auf unserer offiziellen Facebook-Seite: facebook.com/events/543938439136870/

Die Scheiben der besten Schützen des Regiments: Thomas Gallus und Georg Winkler

Pokalschießen 2017: Scheibenschützen verteidigen Titel

Mit sieben Punkten Vorsprung in der Mannschaftswertung verteidigte der Jägerzug „Scheibenschützen“ den Titel in der Mannschaftswertung – gleich zwei beste Einzelschützen.

Platz Zwei in der Mannschaftswertung errang mit 231 Ringen der Jägerzug „Met Freud dabei“. Der dritte Rang im Mannschaftswettbewerb war nur durch die Anzahl der geschossenen 10er zu ermitteln, denn die erste Mannschaft der Gesellschaft „Lebensfreude“ lag mit 221 Ringen zwar gleichauf mit der ersten Mannschaft des Marinezuges „Klabautermann“, hatte jedoch drei „Zehner“ mehr.

Der Wettbewerb des besten Einzelschützen endete dieses Jahr unentschieden. Sowohl Thomas Gallus aus den Reihen der „Scheibenschützen“ und gleichzeitig zweiter Schießmeister des BSV als auch Georg Winkler aus dem Marinezug „Klabautermann“, gleichzeitig Oberstadjutant, teilen sich die Auszeichnung mit der maximalen Punktzahl von 50 Ringen und fast identischem Schussbild.

Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir recht herzlich.

Die Ehrenscheibe der Zugkönige: Den Besten Schuss gab Max Beyer ab.

Die Ehrenscheibe der Zugkönige: Den Besten Schuss gab Max Beyer ab.

Gewinner des Zugkönigsschießens ist in diesem Jahr Max Beyer aus dem Jägerzug „Graf Kessel 2015“, er erzielte im Wettbewerb (siehe Bild der Ehrenscheibe) den besten Treffer.

Die offizielle Liste mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses im Juli offiziell geehrt.

Die bisherigen Träger des Grevenbroicher Oberstordens.

Georg Winkler erhält Oberstorden

Regimentsoberst Joachim Schwedhelm hat seinen Adjutanten Georg Winkler mit dem begehrten Oberstehrenorden ausgezeichnet.

Oberst Joachim Schwedhelm mit seinem Adjutanten oder diesjährigen Oberstordensträger Georg Winkler

Oberst Joachim Schwedhelm mit seinem Adjutanten oder diesjährigen Oberstordensträger Georg Winkler

Der Mann mit dem markanten Bart gilt als ein Verfechter klarer Worte – eine Eigenschaft, die viele Schützen an ihm schätzen. Doch das ist nicht das einzige, was Georg Winkler auszeichnet. „Er ist ein versierter Reiter und eine Art Motor unter den Stabsoffizieren„, sagte Schützenoberst Joachim Schwedhelm jetzt beim zehnten Oberst- und Schützenabend im Rittersaal des Alten Schlosses, bei dem er seinen Adjutanten Georg Winkler mit dem begehrten Oberstehrenorden auszeichnete. Bis zum Schluss hatte der 69-jährige Joachim Schwedhelm, der momentan seine letzte Amtszeit als Oberst genießt, streng unter Verschluss gehalten, wer den hohen Orden erhält.

Aus seiner Sicht hat Georg Winkler den Orden auch deshalb verdient, weil er einer der Schützen ist, der mit anpackt, wenn es etwa um den Aufbau von Zeltgarnituren geht. Er stehe stets bereit – und außerdem könne er extrem ehrgeizig sein. Das habe sich gezeigt, als er für sein Amt als Adjutant das Reiten gelernt habe. „In seiner ersten Reitstunde war Georg vom Pferd gestürzt und zog sich einen komplizierten Armbruch zu“, erzählte Joachim Schwedhelm in seiner Rede. „Kaum genesen, saß er erneut auf und zeigte dem Pferd, wer die Zügel in den Händen hält.“ Für Winkler dürfte die Auszeichnung eine große Ehre sein, schließlich arbeitet er seit langer Zeit mit Oberst Schwedhelm zusammen.

Peter Reibel erhielt die Oberstehrennadel.

Peter Reibel erhielt die Oberstehrennadel.

Darüber hinaus zeichnete Schwedhelm mit Peter Reibel den langährigen „Haus- und Hofjuwelier“ des BSV Grevenbroich aus. Nicht nur die schmuckvollen Königsorden, sondern auch die neue „Ausgehkette“ des BSV stammt aus seiner Werkstatt – für diese Leitung wurde Reibel, eigentlich Hemmerdener Schütze, mit der Oberstehrennadel geehrt.

Zu guterletzt ließ Schwedhelm, Schütze des Jägerzuges Graf Kessel, die jungen Schützen „seines“ Jägerzuges Graf Kessel 2015 antreten und überreichte ihnen für ihre Leistungen um die Fortführung der Tradition und ihre stete Hilfsbereitschaft eine Oberstehrennadel.

Die Mitglieder des Jägerzugs "Graf Kessel 2015" erhielten die Oberstehrennadel.

Die Mitglieder des Jägerzugs „Graf Kessel 2015“ erhielten die Oberstehrennadel.

Doch bei aller Freude gab es auch traurige Momente beim Schützenabend im Alten Schloss: So brachte Schwedhelm stellvertretend für alle Schützen seine Trauer über den Tod des Schatzmeisters Manfred Wosnitza zum Ausdruck. Schwedhelm würdigte den Einsatz seines völlig überraschend verstorbenen Kameraden, der leidenschaftlich für das Schützenwesen gebrannt hatte. Seine Frau Jutta ergriff schließlich das Wort und dankte allen 180 Schützen, die am Abend im Schloss waren, für die „große Welle der Anteilnahme“.

Schützenkönig Manfred Dörenkamp betonte, dass Freude und Leid eng beieinanderliegen können. Und so stießen die Schützen – sicherlich auch im Sinne von Manfred Wosnitza – beim Oberstabend auch auf den Start in die Schützen-Saison an. Erfreulich: Vier junge Männer aus der „dritten Abteilung“ der Edelknaben sind gerade dabei, einen neuen Zug zu gründen.

Mit Material von NGZ Online | Fotos: J. Wosnitza

Manfred Wosnitza

BSV trauert um Schatzmeister Manfred Wosnitza

Mit tiefer Trauer und Bestürzung geben wir hiermit den Tod unseres amtierenden Schatzmeisters Manfred Wosnitza bekannt.

Manfred „Manni“ Wosnitza gehörte dem BSV Grevenbroich im Jägerzug „Graf Kessel“ seit 1976 an. 2006/2007 war er Schützenkönig mit gemeinsam mit seiner Gattin Jutta. 2011 übernahm er das Amt des Schatzmeisters, das er bis zum Schluss innehatte.

Mit Manfred Wosnitza verliert der Grevenbroicher Bürgerschützenverein eine große und von allen geschätzte Persönlichkeit, die unser Vereinsleben und die Brauchtumspflege maßgeblich mitgestaltet hat. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

S.M. Manfred II. und Königin Bettina Dörenkamp mit Prinzessin Greta

Manfred und Bettina Dörenkamp neues Königspaar von Grevenbroich

S.M. Manfred II. Dörenkamp und Königin Bettina repräsentieren jetzt den Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. Präsident Dr. Peter Cremerius: „Jeder Festtag war ein Erlebnis.“

Mit großem Applaus verabschiedeten die Grevenbroicher Schützen am Dienstagabend ihr Königspaar Dominik und Susanne Wegener. Kurz darauf wurden die neuen Regenten Manfred und Bettina Dörenkamp vom Jägerzug „Noh’besch Jonge“ in Amt und Würden versetzt. Damit nahm ein rundum gelungenes Schützenfest einen glanzvollen Abschluss. „Jeder einzelne Tag war ein ganz besonderes Erlebnis“, sagte der hochzufriedene Präsident Dr. Peter Cremerius.

Zum letzten Höhepunkt des Festes konnte der Schützen-Chef viele Ehrengäste aus befreundeten Vereinen begrüßen, darunter sieben Königspaare aus dem Stadtgebiet. Den scheidenden Regenten bescheinigte Cremerius eine hervorragende Amtszeit. Dominik und Susanne Wegener hätten das Königsspiel nicht nur mit Engagement, sondern auch mit viel Herzlichkeit bewältigt. Ein großes Lob gab es für ihre Besuche in den Seniorenheimen und für die Aktionen mit der Schützenjugend. „Es war so schön – wir haben alles mitgemacht und konnten dennoch immer wir selbst bleiben“, sagte Dominik Wegener. Sein besonderer Dank galt dem Adjutantenpaar Christoph und Sonja Oberbach, seinem Jägerzug „Waldeslust“, den Hofdamen und ganz besonders seiner Frau Susanne. „Ich fand, du warst die Schönste“, sagte der scheidende König.

Nachdem das sympathische Paar nach lang anhaltendem Applaus der Schützen verabschiedet worden war, galt die Aufmerksamkeit dem neuen Königspaar. Manfred Dörenkamp hatte im Juli den Vogel mit dem 30. Schuss von der Stange geholt und sich das höchste Repräsentantenamt des Bürgerschützenvereins gesichert. Der 59-Jährige, der aus Viersen stammt, hatte 2008/09 das Schützenwesen hautnah kennengelernt, als er das damalige Königspaar Andreas und Simone Pickel zu den verschiedensten Terminen begleitet. Mittlerweile ist er Präsident der „Noh’besch Jonge“.

Der neue König ist Leiter einer Tagesklinik für Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach. Seine Frau Bettina arbeitete bei einem ambulanten Pflegedienst. 2001 hatten sich beide an der Schule für Krankenpfleger kennengelernt, 2007 wurde geheiratet, ein Jahr später wurde Tochter Greta (7) geboren. Mit dem Umzug nach Grevenbroich lernte Manfred Dörenkamp die Stadt schnell kennen und lieben – und dazu gehörte auch das Sommerbrauchtum.

Quelle: NGZ-Online / Foto: J. Wosnitza

Kronprinzenpaar und neue Kette für den BSV

Nach einem spannenden Vogelschuss errang Manfred Dörenkamp die Kronprinzenwürde und wird mit seiner Frau Bettina neues Regentenpaar.

Der Bürgerschützenverein 1849 Grevenbroich e.V. hat ein neues Kronprinzenpaar: Manfred und Bettina Dörenkamp werden die amtierenden Majestäten Dominik und Susanne Wegener am Schützenfest-Dienstag ablösen. Manfred Dörenkamp, der dem Jägerzug „Noh’besch Jonge“ angehört, hatte beim Königsvogelschuss am Samstagabend das hölzerne Federvieh mit dem 30. Schuss von der Stange geholt. Die Schützen empfingen „ihren“ neuen Kronprinzen anschließend begeistert im Festzelt.

Der Klinik-Stationsleiter Manfred Dörenkamp (59) und seine Frau Bettina, die von Beruf Kinderkrankenschwester ist, sind seit 2007 verheiratet und haben eine Tochter. Ajdutant wird Dörenkamps Zugkamerad Josef Flesch. Gratulationen gab’s vom gesamten BSV-Vorstand um Präsident Peter Cremerius, der vor dem Vogelschuss das neue Königssilber vorstellte. Die alte Königskette ist inzwischen 96 Jahre alt und in den vergangenen Jahrzehnten mit mehr als 70 Plaketten versehen worden, in die die Namen der jeweiligen Könige eingraviert sind.

„Die Kette hat einen sehr hohen ideellen Wert. In den vergangenen Jahren ist sie allerdings durch zahlreiche öffentliche Auftritte der Könige und durch das regelmäßige Polieren stark beansprucht worden“, sagte Präsident Cremerius. Die Ösen hätten bereits mehrfach repariert werden müssen. Da die Original-Kette geschont werden soll und weil die zwischenzeitlich angeschaffte Ausgehkette für den König nicht mehr repräsentativ genug ist, haben sich die Schützen dazu entschieden, ein neues Königssilber anzuschaffen – eine Kette, die sich auch für den Dauereinsatz eignet.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

Oberst Joachim Schwedhelm und Präsident Dr. Peter Cemerius präsentieren die alte und die neue Kette des BSV gemeinsam mit König Dominik I. Wegener, der das neue Königssilber schon einmal probe trägt.

„Die alte Kette soll künftig nur noch am Tag des Vogelschusses sowie beim Schützenfest getragen werden“, sagte der Präsident. Nach Auskunft des BSV-Sprechers Peter Eysen soll die alte Kette das Jahr über als Ausstellungsstück im Schützenzimmer des Schlosses zu bewundern sein. Die neue Repräsentationskette soll dieses Jahr bei der Krönung des jetzt ermittelten Kronprinzenpaares zum Einsatz kommen. Möglich gemacht hatte die Neuanschaffung der Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, der 1920 gegründet wurde und damit genauso alt ist wie die originale Kette. Die Mitglieder hatten großzügig gespendet und dem Kettenbeauftragten Peter Reibel damit „grünes Licht“ gegeben.

Vor der Präsentation der neuen Kette ehrte Peter Cremerius das amtierende Königspaar Dominik und Susanne Wegener (Jägerzug „Waldeslust“) für ihren bereits erbrachten Einsatz in diesem Jahr. Später wurden noch insgesamt 19 Jubilare von Oberst Joachim Schwedhelm für ihre langjährige Mitgliedschaft im BSV ausgezeichnet, sieben Schützen für 25 Jahre, weitere sieben für 40 Jahre, drei für 50 und Gerd Peters (Jägerzug „Erftjonge“) sowie Anton „Toni“ Grippekoven (Jägerzug „Sankt Sebastian“) für 60 Jahre Mitgliedschaft. Darüber hinaus feiern „Die Walzenbrüder“ ihr 65-, der Grenadierzug „Erftgrafen“ sein 80- und der Jägerzug „Sängerkreis“ sein 95-jähriges Bestehen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit musikalischer Begleitung und gemeinsamem Verfolgen des EM-Viertelfinals über eine Großleinwand aus. Eine gelungene Einstimmung auf den bevorstehenden „Endspurt“ bis zum Schützenfest Anfang September.

Fotos: J. Wosnitza · Mit Material von ngz-online.de

Pokalschießen 2016: Scheibenschützen vorne

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Die Zielscheibe von Christoph Hinz mit der maximalen Anzahl der möglichen Ringe.

Sechs Punkte Vorsprung in der Mannschaftswertung und auch den besten Einzelschützen: Mit 238 Ringen sicherte sich der Jägerzug „Scheibenschützen“ den Sieg beim BSV-Pokalschießen 2016.

Auch der beste Einzelschütze entstammt aus den Reihen der „Scheibenschützen“: Christoph Hinz holte sich diese Auszeichnung mit der maximalen Punktzahl von 50 Ringen.

Platz zwei in der Mannschaftswertung errang mit 232 Ringen der Jägerzug „Met Freud dabei“.

Der dritte Rang im Mannschaftswettbewerb war nur durch die Anzahl der geschossenen 10er zu ermitteln, denn die erste Mannschaft des Jägerzuges „St. Hubertus“ lag mit 232 Ringen zwar gleichauf, hatte jedoch fünf „Zehner“ weniger. Zu allen diesen Erfolgen gratulieren wir recht herzlich.

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016

Zielscheibe des Zugkönigsschießens 2016, Gewinner ist Dr. Clemens Stock.

Gewinner des Zugkönigsschießens ist in diesem Jahr Dr. Clemens Stock aus dem Zug „Gesellschaft Lebensfreude“, er erzielte im Wettbewerb (siehe Bild links) den besten Treffer.

Die offizielle Liste mit den kompletten Ergebnissen aller teilnehmenden Schützen können sie als PDF hier herunterladen.

Die Gewinner der Wettbewerbe werden wie immer im Rahmen des BSV-Königsvogelschusses im Juli geehrt.

BSV ernennt Ursula Kwasny zum Ehrenmitglied

BSV-Präsident Dr. Peter Cremerius skizzierte bei der Jahreshauptversammlung die Zukunft des Grevenbroicher Kirmesplatzes.

Ursula Kwasny ist jetzt Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins Grevenbroich. Bei der Jahreshauptversammlung im Forum des Grevenbroicher Pascal-Gymnasiums wurde die ehemalige Bürgermeisterin mit Mehrheit gewählt. Präsident Dr. Peter Cremerius hatte zuvor die Verdienste der im Oktober ausgeschiedenen Verwaltungschefin hervorgehoben, sie habe stets ein offenes Ohr für die Schützen gehabt, auf sie sei Verlass gewesen. Neben Ursula Kwasny tragen Altbürgermeister Erich Heckelmann und der ehemalige Südstadt-Pastor Eduard Gijsen die Ehrenmitgliedschaft des BSV.

Mit dem abgelaufenen Schützenjahr ist der Vorstand größtenteils zufrieden. An der Choreographie der neuen Regimentsabnahme auf der Lindenstraße müsse jedoch noch gefeilt werden, sagte Oberst Joachim Schwedhelm: „Das hat nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Einiges sei noch verbesserungsbedürftig. Etwa die Länge der Front, die vom Königspaar und den Ehrengästen abgeschritten wird. Sie habe sich im Vorjahr bis zum Hagelkreuz gezogen – das sei deutlich zu lang. Bei seiner Klausurtagung im März will der BSV-Vorstand ein Konzept für eine kürzere Regimentsabnahme und einen zügigen Anschluss an die Parade entwickeln.

Was die Zukunft des Kirmesplatzes betrifft: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann der Platz verlegt wird“, sagte Peter Cremerius. Mit dem künftig anstehenden Abriss der katholischen Grundschule und des Kindergartens am Hartmannweg entstehe im Zentrum ein neues, attraktives Areal für die Wohnbebauung. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gelände ausschließlich für vier Tage Schützenfest frei gehalten wird“, meinte der Präsident.

Die Alternative liege am Hagelkreuz, die dort freie Fläche sei vier Mal so groß wie der heutige Kirmesplatz und biete die Möglichkeit, neue und größere Fahrgeschäfte anzusiedeln – dies habe auch „einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Vereins“, so Cremerius. Wegen der Sicherheitsauflagen habe die derzeitige Budengasse viel an Atmosphäre eingebüßt, zudem gebe es keine Möglichkeiten, das Festzelt zu erweitern. „Eine Veränderung kann auch eine große Chance für das Brauchtum sein“, sagte Peter Cremerius. Der Vorstand selbst plane zwar keine Verlegung, das Thema komme aber in den nächsten Jahren auf den Verein zu.

Mit einem Blick auf das kommende Fest kündigte Christoph Oberbach an, dass schon sieben Züge Großfackeln bauen wollen. Der Fackelbaubeauftragte geht davon aus, dass im September mehr als zehn bunte Lichterwagen mit von der Partie sein werden. Neu gegründet hat sich der Förderverein für den BSV, der unter der Leitung von Detlef Bley steht. Die zurzeit 22 Mitglieder werden künftig die Organisation des Schützenbiwaks und anderer Veranstaltungen übernehmen. Dazu zählt auch das „Turmfest“, das während des City-Frühlings (23./24. April) rund um den neuen Schützenturm gefeiert werden soll.

Quelle: Wiljo Piel / NGZ Online

Ein Heimat- und Brauchtumswald für Grevenbroich

Nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft des Schützenplatzes in der Stadtmitte, sondern auch die Wald- und Forstflächen im gesamten Stadtgebiet wurden durch den Pfingststurm „Ela“ im Jahr 2014 stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Stadt Grevenbroich fehlten die entsprechenden Mittel, um die in Mitleidenschaft gezogenen Flächen im Bend wieder aufzuforsten.

Der Jägerzug „Die Höösche“  aus den Reihen des Bürgerschützenvereins 1849 Grevenbroich e.V. hat daher die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) bei der Wiederaufforstung durch eine „Baumspende“ unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde die Idee geboren, diese Aktion den einzelnen Schützenzügen des Bürgerschützenvereins Grevenbroich sowie auch den Schützenvereinen, Bruderschaften, Kirmesgesellschaften sowie den Tambourcorps und Musikkapellen im Stadtgebiet Grevenbroich ans Herz zu legen, um durch deren Spende an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald einen Heimat- und Brauchtumswald entstehen zu lassen.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Das Schild mit den Spender-Namen am Heimat- und Brauchtumswald im Bend.

Die Aktion war ein durchschlagender Erfolg; es gingen Spendengelder für weit mehr als 100 Bäume ein. Besonders hat uns gefreut, dass neben den Vereinen aus der Stadtmitte auch Vereine aus den Stadtteilen Kapellen, Gustorf, Hemmerden, Elsen, Orken, Noithausen, Allrath, Neuenhausen, Elfgen-Belmen sowie der Südstadt dem Aufruf gefolgt sind.

Nach Rücksprache mit unserem Stadtförster wurden für die Anpflanzung Urwaldmammutbäume sowie Riesenmammutbäume vorgesehen. Die Auswahl dieser Baumarten ist darin begründet, dass diese eine lange Lebensdauer aufweisen, absolut sturmfest und klimaerprobt sind und in sumpfigem Gelände ideal gedeihen.

Ein Heimat- und Brauchtumswald wäre ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und wir bitten daher – auch im Namen des Jägerzuges „Die Höösche“ um rege Beteiligung. Spenden sind selbstverständlich in jeder Höhe willkommen. Ab einer Spende von 100,– € wird der jeweilige Baum mit einer Namensplakette des Zuges versehen; so können selbst die Enkel der Zugmitglieder noch Freude daran haben. Wer bis jetzt nicht gespendet hat, kann sich noch gerne einbringen. Im Herbst können weitere Bäume gepflanzt werden und das Schild wird dann erweitert.

Die Spende ist zu richten an
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
IBAN: DE23 3706 9306 7005 7420 18
BIC: GENODED1GBR
Stichwort: Schützenwald, Name des Zuges, Ort

Um die Spenden zu verwalten und die Spendertafel ggfls. zu aktualisieren, bittet der Jägerzug „Die Höösche“ um zeitgleiche Übersendung folgender Daten per Mail an:

Zugführer Bernhard Oberbach, Mail: boberbach[at]t-online.de
Name, Vorname, Anschrift (des Überweisenden), Name und Ort des Zuges, Höhe der Spende

Wir bitten um Unterstützung dieses lohnenswerten Projektes – für eine lebenswerte Stadt, die Natur und den Gemeinschaftssinn über Zug-, Vereins- und Ortsgrenzen hinaus.